SOS FGM

Notruf - Beratung - Opferhilfe

Für den Schutz von Mädchen vor Genitalverstümmelung

SOS FGM (Female Genital Mutilation = Weibliche Genitalverstümmelung) setzt sich in Hamburg bzw. in Deutschland für den Schutz von Mädchen ein, denen die Genitalverstümmelung droht – eine besonders schwere, systematische Form innerfamiliärer Gewalt gegen Kinder, die eine irreparable körperliche wie seelische Schädigung zur Folge hat.

Wem hilft SOS FGM?
Von dem Notruf, konkreten Schutzmaßnahmen sowie umfangreichem Beratungsangebot profitieren rund 1.000 minderjährige Mädchen in Hamburg bzw. bis zu 50.000 minderjährige Mädchen in Deutschland, die von Genitalverstümmelung bedroht sind.SOS FGM Banner

Betroffene Frauen und Mädchen finden bei SOS FGM Rat, wenn sie medizinische und psychologische Hilfe in der Wohnregion bzw. juristischen Beistand und soziale Hilfen benötigen.

SOS FGM ist jedoch vor allem auf die Prävention von Genitalverstümmelung spezialisiert und wendet sich gezielt an Fachkräfte, die Kontakt mit gefährdeten Mädchen haben bzw. die Gefahr mit entsprechenden Maßnahmen abwenden können, wie z.B. Polizisten, Ärzte, Lehrer, Richter und Fachkräfte in Jugendämtern.

Den Notruf Genitalverstümmelung können alle Bürger in Anspruch nehmen, also auch Freunde, Nachbarn und Klassenkameraden.

Was tut die Kinderschutzorganisation SOS FGM?
SOS FGM betreut
den ersten bundesweiten Notruf Genitalverstümmelung, über den konkrete Schutz- und Hilfsmaßnahmen für gefährdete bzw. betroffene Kinder eingeleitet werden. Dabei begleitet es jeden einzelnen Gefährdungsfall, bis sicherer Schutz für die jeweiligen Mädchen nachgewiesen werden kann (z.B. durch die gerichtliche Festlegung familienrechtlicher Maßnahmen).

SOS FGM arbeitet eng mit Jugendämtern und Behörden zusammen, die von Amts wegen für die Umsetzung konkreter Schutzmaßnahmen zuständig sind und sensibilisiert die Öffentlichkeit für das Problem der Genitalverstümmelung als spezifische Form innerfamiliärer Gewalt, für das Recht der Mädchen auf Schutz und für die Möglichkeiten, wie sicherer Schutz tatsächlich sichergestellt werden kann.

SOS FGM berät Fachkräfte (z.B. Sozialarbeiter, Richter, Mitarbeiter in Jugendämtern, Polizeibeamte, Lehrer u.a.) in konkreten Verdachtsfällen und bietet Fort- und Weiterbildungen für Fachkräfte im gesamten Bundesgebiet an, deren Schwerpunkte auf das jeweilige Fachgebiet abgestimmt werden und einen künftigen schutzorientierten Umgang mit dieser besonderen Kindeswohlgefährdung erleichtern.

SOS FGM unterstützt betroffene Mädchen und Frauen durch die Vermittlung medizinischer/psychologischer, juristischer und sozialer Hilfe.

Träger des Projekts ist die in Hamburg ansässige gemeinnützige Kinderrechtsorganisation TaskForce für effektive Prävention von Genitalverstümmelung e.V.

SOS FGM – Notruf Genitalverstümmelung
c/o TaskForce für effektive Prävention von Genitalverstümmelung e.V.
Postfach 30 42 70
20325 Hamburg

Telefon: 01803 - 767 346 (Festnetz 9 Ct./Minute; Mobilfunk max. 42 Ct./Min.)
E-Mail: info@taskforcefgm.de
Internet: sosfgm.org

Spendenkonto
Taskforce für effektive Prävention von Genitalverstümmelung e.V.
Konto: 31 37 490
Bankleitzahl: 830 944 95 / Ethikbank

Unterstützung gibt es auch via betterplace.

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Für den Schutz von Mädchen vor Genitalverstümmelung
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