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Aktive Stadtteilentwicklung stärkt Lebenswerte Stadt

15.05.2007, 14:11 Uhr

Lebenswerte Stadt Hamburg

(Freie und Hansestadt Hamburg)

Der Senat hat wichtige Entscheidungen im Bereich des Programms „Aktive Stadtteilentwicklung“ getroffen: Die Gebiete Steilshoop und Lohbrügge-Ost werden in das Programm aufgenommen. Die Förderung für Barmbek-Süd wird räumlich ausgedehnt und um drei Jahre verlängert. Lohbrügge-Nord wird noch bis zum Ende diesen Jahres im Programm bleiben. Die voraussichtlichen Kosten für die ersten zwei Jahre liegen bei 5,4 Mio. Euro. Mit dieser Entscheidung können neue, kurzfristige Projekte realisiert und gleichzeitig ein nachhaltiger Erfolg bereits bestehender Projekte gesichert werden.

Senator Axel Gedaschko: „Alle drei Stadtteile sind Teil der stadtweiten Initiative "Lebenswerte Stadt Hamburg". Die aktive Stadtteilentwicklung ist eine tragende Säule der lebenswerten Stadt. Nur mit dieser langfristigen Förderung können unsere Projekte sich verfestigen, den Erfolg und die Impulse liefern, die alle Quartiere dringend benötigen.“

Für das 84 Hektar große Gebiet Steilshoop ist ein Förderzeitraum von acht Jahren vorgesehen. Im Mittelpunkt der Aktivitäten steht die Aufwertung des öffentlichen Freiraumes, Bürgerbeteiligung, Ehrenamt, Sport, Kultur, Umwelt, Wohnumfeldverbesserung und Stadtteilmarketing. Steilshoop war in den 90er Jahren ein Gebiet der Städtebaulichen Sanierung. Trotz der damaligen Erfolge haben sich inzwischen wieder Defizite gezeigt, die erneutes Engagement erfordern. Steilshoop ist seit Februar 2007 auch Modellgebiet für einen „Housing Improvement District“ (HID). Eine bestehende Initiative von Grundeigentümern will zusammen mit der Stadt ein HID erproben, um die Lebensqualität im Quartier zu verbessern. Im Mittelpunkt der Aktivitäten steht die für Steilshoop so wichtige Mittelachse im Zentrum.

Auch Lohbrügge-Ost (200 ha) soll über acht Jahre gefördert werden. Ein attraktiver öffentlicher Raum und ein schönes Wohnumfeld werden hier im Mittelpunkt stehen. Das Einkaufszentrum Binnenfeldredder soll mehr Anziehungskraft bekommen, indem soziale und kulturelle Einrichtungen integriert werden.

Die einjährige Verlängerung der Förderung in Lohbrügge-Nord steht im Zusammenhang mit der Realisierung der für den Stadtteil wichtigen Projekte „Jugendclub Lohbrügge“ und „Haus für alle“. Hier geht es darum, dass die Anlaufphase dieser Projekte durch den Quartiersentwickler weiter begleitet wird.

Barmbek-Süd wird drei Jahre länger, bis 2009, gefördert (seit 1999). Die Gebietsgrenze wird um das Neubaugebiet „Parkquartier Friedrichsberg“ erweitert. Damit kann das Parkquartier auf die Beteiligungsstrukturen zugreifen kann, die in Barmbek-Süd über Jahre gewachsen sind und bekommt so eine Starthilfe. Barmbek-Süd erhält neue Impulse durch die überwiegend jungen Bewohner des Parkquartiers Friedrichsberg.

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