Gängeviertel

Gängeviertel

"Komm in die Gänge!", fordern plakative rote Aufkleber kurz und bündig. Wer dem Aufruf folgt, betritt das Gängeviertel: historischer Teil der Innenstadt, Kunstobjekt und Sozialprojekt.

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Mehr als nur ein Viertel
24.08.2012 - Das neue Gängeviertel feiert sein dreijähriges Bestehen mit der Veröffentlichung eines autobiografischen Buches. "Mehr als ein Viertel" ist Reiseführer, Geschichtsbuch und Essay-Sammlung zugleich. Es illustriert den Werdegang eines ehemaligen Arbeiterviertels, in dem 1833 der Komponist Johannes Brahms zur Welt kam. Ein Viertel, das sich ursprünglich vom Hafen bis zur Innenstadt erstreckte, das nach der Cholera-Epedemie 1892 fast komplett abgerissen sowie im Zweiten Weltkrieg zerbombt wurde und im Zuge des Wiederaufbaus und späterer Modernisierung größtenteils neuen Bürogebäuden weichen musste. Übrig sind nun eine Handvoll Häuser zwischen Bäckerbreitergang, Caffamacherreihe, Valentinskamp und Speckstraße.


Quelle: Hamburg 1


Geschichte des Viertels
Am 22. August 2009 besetzte eine Gruppe Kunstschaffender und politisch Aktiver die zum Abriss geplanten Häuser. Was anfangs verfallener Raum im schlechten Zustand war, entwickelte sich über die Monate zu Wohnungen, Ateliers, Ausstellungs- und Veranstaltungsräumen. Heute präsentiert sich das Gängeviertel als außergewöhnliches Viertel in der Neustadt, in dem Raum für Kunst und soziale Projekte geschaffen wurde.

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