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Landschaftsplanung

 

Startgrafik Landschaftsplanung
(Bild: Hans Stökl)

Die Landschaftsplanung ist das Planungsinstrument des Naturschutzes und der Landschaftspflege. Sie wurde bereits 1976 mit dem Bundesnaturschutzgesetz bundesweit eingeführt und dient der Verwirklichung der Ziele und Grundsätze des Naturschutzes und der Landschaftspflege. Ihre Ergebnisse werden in die Bauleitpläne aufgenommen und auf diese Weise verbindlich gemacht.

Aber auch in projektbezogenen Planungen und Verwaltungsverfahren, deren Entscheidungen sich auf Natur und Landschaft im jeweiligen Planungsraum auswirken können, sind landschaftsplanerische Inhalte zu erarbeiten, um Natur und Landschaft dauerhaft zu sichern. Entsprechend vielfältig sind die Aufgaben und Inhalte der Landschaftsplanung.

Zu den Aufgaben der Landschaftsplanung gehören die Sicherung und Entwicklung von Natur und Landschaft als Erlebnis- und Erholungsraum des Menschen, als Lebensraum für wildlebende Pflanzen und Tiere sowie die Erhaltung und Verbesserung der Qualität von Böden, Gewässern, Luft und Klima.

Landschaftsplanung bezieht sich dabei nicht nur auf "Landschaft“ im umgangssprachlichen Sinne (freie Landschaft), sondern bindet auch baulich geprägte Landschaftsteile wie Siedlungen, städtische Bereiche oder Industriegebiete in die Planungsarbeit mit ein.

Die Landschaftsplanung in Hamburg

  • stellt ein Landschaftsprogramm für das gesamte Stadtgebiet auf,
  • kann das Landschaftsprogramm durch konkretisierende Darstellungen für Teilflächen der Stadt ergänzen,
  • wirkt durch landschaftsplanerische Beiträge an der Aufstellung von Bebauungsplänen mit und
  • entwickelt landschaftspflegerische Begleitpläne zu Fachplanungen, wie zum Beispiel dem Straßen- und Wasserbau.

Ziel der Hamburger Landschaftsplanung für die eher städtisch geprägten Bereiche ist die Verknüpfung von Parkanlagen, Spiel- und Sportflächen, Kleingartenanlagen und Friedhöfen durch breite Grünzüge oder schmalere Grünverbindungen zu einem grünen Netz. So soll es möglich sein, sich ungestört vom Straßenverkehr auf Fuß- und Radwegen im Grünen innerhalb der Stadt und bis in die freie Landschaft am Rande der Stadt zu bewegen. Gleichzeitig ist das grüne Netz wichtiger Teil des Biotopverbundsystems.

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Das Bezirksamts Altona beteiligt sich aktiv am Regionalpark Wedeler Au. Dieser erste Regionalpark im Hamburger Raum soll die Naherholung und damit die regionale Wirtschaftskraft im Westen Hamburgs fördern.

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