Bezirk Eimsbüttel

Städtebaulicher Realisierungswettbewerb "Umnutzung DRK-Gelände Lokstedt"

Städtebaulicher Realisierungswettbewerb "Umnutzung DRK-Gelände Lokstedt"

vergrößern Wettbewerb DRK-Gelände Lokstedt (Bild: blauraum architekten GbR)

Wettbewerb für die Umnutzung des DRK-Geländes Ende Oktober 2010 entschieden.

Anlass der Wettbewerbes war die Entscheidung des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) seinen heutigen Standort am Behrmannplatz in Lokstedt aufzugeben und die dort vorhandenen Nutzungen mit Ausnahme der Kindertagesstätte zu verlagern. Zur Erlangung qualitätsvoller realisierbarer Entwürfe zur nachhaltigen Gestaltung und wirtschaftlichen Nutzung des Geländes wurde im Juli 2010 somit ein beschränkter städtebaulicher Realisierungswettbewerb mit hochbaulichem Ideenteil ausgelobt. In das städtebauliche Konzept sollte auch der nördlich angrenzende Freiwilligen- und Lagerstandort des Technischen Hilfswerkes (THW) einbezogen werden. Die unabhängige Entwicklung beider Flächen stellte jedoch ebenso ein wichtiges Kriterium dar wie der Umgang mit der Lärmsituation an der stark befahrenen Julius-Vosseler-Straße.

Das Gelände liegt in unmittelbarer Nähe zum Lokstedter Stadtteilzentrum Grelckstraße. Übergeordnetes Planungsziel ist die Stärkung der Zentrenfunktion sowie die Deckung des weiteren Bedarfes im Bereich Wohnungsbau.

Die Entscheidung zum Wettbewerb DRK-Gelände ist am 25.10.2010 gefallen:

Die Jury hat den Entwurf des Hamburger Büros blauraum dem Auslober zur Weiterbearbeitung für die weiteren Planungen empfohlen.
Die Preisrichter argumentierten „die Arbeit überzeugt mit ihrem klaren, robusten städtebaulichen Konzept. Insbesondere der Kopfbau am Behrmannplatz und seine Kontur mit richtiger Ausrichtung eines geschützten öffentlichen Platzraumes und mit seiner weitgehend gelungenen Proportionalität bildet eine angemessene Eingangssituation für den „Lokstedter Kern“. Die vorgeschlagene Wohnbebauung an der Julius-Vosseler-Straße würde in Maßstäblichkeit und Gliederung eine stadträumlich und lärmschutztechnisch gute Lösung bieten.“ Zudem wurde hervorgehoben, dass durch das Hineinziehen des Grünraumes der Schillingsbek mit den vorgeschlagenen Rückhalteflächen der zusammenhängende innere Freiraum gut gegliedert und strukturiert wird.

Aufbauend auf dem Siegerentwurf wird nun das Verfahren zur Aufstellung des Bebauungsplanes Lokstedt 61 weiter vorangetrieben.

Den 2. Platz belegten me di um architekten aus Hamburg, Platz 3 ging an nps tschoban voss, Hamburg.

 

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