Gemeinschaftsstraße Lange Reihe
Der Shared-Space-Gedanke mit der Zielsetzung einer Rückgewinnung des Stadtraumes mit hoher Aufenthaltsqualität und gleichberechtigter Teilhabe an Stelle eines vom Auto dominierten Verkehrsraumes hat in den zurückliegenden Monaten in der öffentlichen Diskussion eine hohe Aufmerksamkeit erzeugt.
Schon im Jahr 2007 hat das Fachamt Management des öffentlichen Raumes, im Auftrag und mit finanzieller Unterstützung der Bezirksversammlung Hamburg-Mitte, einen Workshop zu diesem Thema, u. a. mit dem "Erfinder" des Shared Space-Gedanken, Hans Mondermann aus den Niederlanden, veranstaltet.
Die Freie und Hansestadt Hamburg strebt nunmehr an, Projekte nach dem Shared-Space-Prinzip umzusetzen. Die auf die Freie und Hansestadt Hamburg ausgerichtete Weiterentwicklung des Shared-Space-Prinzips wird dabei als „Gemeinschaftsstraße“ bezeichnet.
Für die praktische Umsetzung der sogenannten Gemeinschaftsstraßen dient den Bezirken als Handlungsleitfaden ein Gutachten, in dem die Voraussetzungen für „Gemeinschaftsstraßen“ unter großstädtischen Rahmenbedingungen untersucht worden sind.
(M/MR)
Auf Grundlage des Gutachtens haben die Bezirksämter entsprechende Überlegungen angestellt und Vorschläge für in Betracht kommende Straßenräume aufgezeigt.
Die Vorschläge der Bezirke wurden unter fachlichen Gesichtspunkten durch die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt zusammen mit der Behörde für Inneres, Vertretern des Hamburger Verkehrsverbundes und der Verkehrsbetriebe sowie der Senatskoordinatorin für die Gleichstellung behinderter Menschen erörtert. Hieraus resultierend wurden Empfehlungen ausgesprochen und fachliche Hinweise für das weitere Vorgehen und die planerische Umsetzung gegeben.

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