Alte Rindermarkthalle St. Pauli
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Preisgerichtsentscheidung zur Alten Rindermarkthalle St. Pauli
Das vom Bezirksamt Hamburg-Mitte, Fachamt Stadt- und Landschaftsplanung ausgelobte kooperative Gutachterverfahren zur Alten Rindermarkthalle St. Pauli ist abgeschlossen. Am 05.07.2010 hat das Preisgericht in seiner Sitzung entschieden, zwei erste Preise zu vergeben:
Der Beitrag von Störmer Murphy and Partners Architekten (Hamburg) lieferte aus Sicht des Preisgerichts die beste städtebauliche Lösung unter Berücksichtigung des Erhalts der Halle und erhielt dafür den 1. Preis. Dieser Entwurf wurde vom Preisgericht zudem zur Umsetzung empfohlen.
Von den eingereichten Beiträgen zur kompletten Neubeplanung des Areals konnte die Arbeit des Büros André Poitiers Architekten (Hamburg) überzeugen und wurde ebenfalls mit einem 1. Preis ausgezeichnet.
Das niederländische Architekturbüro de Architekten Cie. (Amsterdam) bekam vom Preisgericht einen Ankauf für seine Arbeit zugesprochen, die nur das Dach der Alten Rindermarkthalle erhält und die Mantelbebauung völlig neu interpretiert.
Markus Schreiber, Bezirksamtsleiter Hamburg-Mitte: "Vor dem Hintergrund des Leerstands war es sehr wichtig, dass seitens des Bezirksamtes und der Kommunalpolitik dieses Gutachterverfahren angestrengt wurde. Wir haben jetzt zwei gute Entwürfe in der Jurysitzung prämiert, mit denen nun die weitere inhaltliche Erörterung und Abstimmung zu führen ist."
Bodo Hafke, Leiter des Dezernats für Wirtschaft, Bauen und Umwelt des Bezirks Hamburg-Mitte: "Das Ergebnis bietet eine gute Grundlage für die nun notwendige intensive Diskussion sowohl im Stadtteil als auch bei den beteiligten Behörden. Es zeigt, dass auf dem Gelände ein lebendiges, neues Stück St. Pauli entstehen kann."
Michael Mathe, Leiter des Fachamts Stadt- und Landschaftsplanung des Bezirks Hamburg-Mitte: " Mit diesem Ergebnis haben wir eine gute Basis gefunden, um nun in die konkrete inhaltliche Diskussion zum Standort Alte Rindermarkthalle eintreten zu können. Ziel muss es sein, ein tragfähiges Gesamtkonzept für den Stadtteil zu erreichen. "
Preisträger Martin Murphy: "Wir freuen, dass unsere Idee, wie wir den Bestand erhalten können überzeugt hat und glauben, dass auch der Stadtteil davon profitieren wird, wenn für diesen wichtige Nutzungen wie Kino, Moschee und Werkstätten realisiert werden können. "
Preisträger André Poitiers: "Wir haben das offene, kooperative Verfahren mit den anderen Büros und die Workshops mit den Anwohnerinnen und Anwohnern als zielführend und als eine echte Bereicherung empfunden."

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