Blankenese
von Birte Kaiser
Eine gewisse elitäre Einstellung ist hier dem einen oder anderen Bewohner schon von Weitem anzusehen. So mancher trägt hier gern sein Geld zur Schau. Ein Klischee? Fahren Sie nach Blankenese und machen Sie sich selbst ein Bild. Ohne Frage, die Häuser, die hier stehen, sind recht sehenswert.
Einst ein Fischer- und Lotsendorf
Gute Verkehrsanbindung
An Wochenmarkttagen ist in dem kleinen Zentrum von Blankenese viel los. Neben einigen Geschäften mit edlen Antiquitäten oder anderen Luxusgütern gibt es durchaus auch bodenständige Läden für den täglichen Bedarf. Das Leben spielt sich in Blankenese am Tag ab. Abends sind die sonst gut besuchten Cafés menschenleer, sogar der Strandweg wirkt abends wie verlassen. Die Jugend hat nicht viel Auswahl bei der Kneipensuche am Wochenende.
Hoher Freizeitwert
Viele Parks bestimmen im Stadtteil das Bild. So der Baurs Park, der Goßlers Park mit dem klassizistischen Goßler-Haus, in dem kulturelle Veranstaltungen stattfinden, oder auch der Waldpark Falkenstein. Das gesamte Elbufer bietet eine schöne Wanderstrecke. Gerade am Wochenende herrscht hier großes Gedränge auf dem schmalen Weg am Strand. Und nicht nur dort, auch die Parkplatznot ist riesengroß.
Immer in Bewegung
Die Modernisierungswelle zieht auch an Blankenese nicht spurlos vorüber. So sind auf dem Süllberg neue Eigentumswohnungen entstanden und auch um die Verschönerung des Bahnhofsareals wird sich gekümmert. Sehen und Gesehen werden, das ist das Motto in Blankenese. Wer sich dem gerne unterwirft und mitmacht, ist hier genau richtig. Allen anderen ist der Stadtteil mit seinen schönen Plätzen und Aussichten als Ziel für Tagesausfluge immer wieder aus Neue zu empfehlen.
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