Sternschanze
von Birte Kaiser
Das Hotel Mövenpick im ehemaligen Wasserturm wurde im Jahr 2007 eröffnet und bietet Touristen und Geschäftsleuten eine Bleibe.
(Bild: hamburg.de)
Gefühlter Stadtteil
Tatsächlich empfanden die Bewohner der Schanze ihr Wohnviertel schon immer als eigenständigen Teil der Stadt. Nun kann die Schanze sich auch offiziell Stadtteil nennen, der dem Bezirk Altona zugeschrieben wurde. Früher so etwas wie ein Geheimtipp mit dem besonderen Reiz ist die Schanze heute Hamburgs alternativer Szenestadtteil Nummer Eins.
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Wer nicht hier wohnt, kennt die Gegend zumindest vom Kneipengang. Mit dem Umbau des Schulterblatts siedelten sich viele neue Bars und Cafés an, die zum Teil auch die so genannten Yuppies anlockten. Für Alteingesessene und Alternative natürlich ein Minuspunkt, weil sie das Viertel gerade wegen seiner linken Vergangenheit lieben. Ein Beispiel dafür ist die Rote Flora, deren Umbau für das Musical "Phantom der Oper" letztlich durch Proteste sowohl von "braven Bürgern" wie auch Alternativen vereitelt wurde.
In jeder Hinsicht bunt
Die Straßen werden gesäumt von türkischen Gemüsehökern, Brautgeschäften, arabischen Falafelbuden, italienischen Pizzabäckern oder indischen Krimskramsläden. Aber auch hippe Szene-Boutiquen, Sushi-Restaurants und Vinyl-Shops prägen das Bild.
Spannender Stadtteil
Viele Altbauten finden sich hier, wenn auch oft nicht saniert, so doch meist gut bewohnbar und bislang noch verhältnismäßig günstig in der Miete. Doch wie so oft, wenn ein Viertel zum Szeneviertel avanciert, werden mittlerweile auch hier viele Mietwohnungen immer teurer gehandelt. Die Schanze ist dennoch nicht nur für Alternative ein spannendes Viertel, das bis jetzt seinen Charme bewahren konnte.
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