Stadtteil Eimsbüttel
von Birte Kaiser
Eine mehrstöckige Bebauung prägt das Bild des am zweitdichtesten besiedelten Stadtteils Hamburgs.
(Bild: hamburg.de)
Citynahe Lage, wenig Parkraum
Die Mieten sind für Hamburg trotz allem eher normal. Hauptanreiz für alle Bewohner und Eimsbütteler in spe ist die citynahe Lage. In die Innenstadt sind es mit der U-Bahn (U2) bloß 8 bis 14 oder mit dem Fahrrad 20 Minuten. Das Auto könnte man also theoretisch abschaffen. Tut aber offenbar keiner, denn die Parkplatznot und herumsuchende Autofahrer, die gerne mal die Straßen wiederholt hoch und runter abfahren, in der Hoffnung, doch noch eine kleine Lücke zu entdecken, gehören zum alltäglichen Anblick.
Hauptschlagader Osterstraße
Ihren Einkauf erledigen die Eimsbütteler in der Osterstraße, sicher nicht die Vorzeigemeile schlechthin, denn besonders beschaulich geht es in der von den Siebzigern geprägten Straße nicht gerade zu: Viel zu viele Autos, ob nun parkend oder fahrend, stören beim Bummel. Aber man kriegt hier aber alles von Schuhen über italienische Köstlichkeiten bis hin zu Holzregalen. Und ein Abstecher in die Nebenstraßen lohnt sich auch immer. Vor dem Zweiten Weltkrieg war das Zentrum Eimsbüttels noch die Eimsbütteler Chaussee, die ins Schulterblatt und damit in den Stadtteil Sternschanze übergeht. Nach dem Krieg und seinen Zerstörungen entstand der Stadtteil neu, und die Osterstraße lief der Eimsbütteler Chaussee den Rang ab
Mehr zur Geschichte des Bezirks Eimsbüttel
Auf den Wochenmärkten an der Apostelkirche, in der Grundstraße oder in der Gustav-Falke-Straße direkt am Schlump tummelt sich nicht nur am Wochenende viel Volk. In diesem Stadtteil ist jeden Tag was los. Studenten, Kinderwagen schiebende Hausmänner oder -frauen, Großmütter und -väter treffen sich zum nachmittäglichen Latte macchiato im Café um die Ecke. Kneipen und Restaurants gibt es viele, man kann hier gepflegt essen und trinken gehen. In den letzten Jahren sind hier eine Reihe neuer Cafes und Bars entstanden, die den Nightlife-Faktor des Viertels deutlich erhöht haben. Will man aber losziehen, um "Party zu machen" oder um zu tanzen, wird auch der Eimsbüttler den Weg zur Reeperbahn oder in die Sternschanze antreten müssen. Die Eimsbütteler Szene ist dann doch eher etwas ruhiger und gediegener.
Viele kleine Parks
Trotz dichtester Besiedelung gibt es ein paar schöne Parks. Sie sind zwar nicht so groß wie die anderen populären Grünflächen der Hansestadt, aber dennoch nette grüne Oasen fernab vom Großstadtverkehr. Hier kennt man sich, trifft den Nachbarn, der auch noch mal schnell die letzten Sonnenstrahlen des Tages genießen will. Der Eimsbütteler Park "Am Weiher" oder der Mansteinpark bieten hierzu
IN DER NÄHE
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» Restaurants:
Lecker essen in Eimsbüttel -
» Hotels:
Übernachten in Eimsbüttel -
» Kneipen:
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