Rundreise durch den Bezirk
Machen wir doch eine kleine Reise durch "Hamburgs Mitte"
Der Bezirk Hamburg-Mitte ist nicht historisch gewachsen, er wurde vielmehr zusammen mit den sechs anderen Hamburger Bezirken durch das Bezirksverwaltungsgesetz vom 21.09.1949 geschaffen.
Der Gedanke hierbei war, dass durch die Bezirksämter und deren Außenstellen bürgernahe Verwaltungsaufgaben wahrgenommen werden und den Bürgerinnen und Bürgern durch die Bezirksversammlungen politische Mitwirkung in kommunalen Gremien ermöglicht wird. Im Gegensatz zu den so genannten "Fachbehörden", deren Aufgaben sich an bestimmten Fachgebieten orientieren, ist ein Bezirksamt also bürgerorientiert und nimmt für die Einwohnerinnen und Einwohner des Bezirkes die unterschiedlichen Fachaufgaben wahr. Ob Sie einen neuen Personalausweis benötigen, eine Baugenehmigung beantragen wollen, sich trauen lassen möchten oder eine Mütterberatungsstelle suchen - immer sind wir Ihr Ansprechpartner.
Während sich die übrigen Hamburger Bezirke in ihrer äußeren Form - in etwa vergleichbar mit der von Tortenstücken - ähnlich sind, entstand im Jahre 1949 im Innenstadtbereich Hamburgs ein Bezirk mit der etwas eigentümlichen Gestalt eines Schlauches. Dieser Form verdankt Hamburg-Mitte an seinenGrenzen direkte "Tuchfühlung" mit Hamburgs Nachbarländern.
Mit dem Wattwagen von und nach Neuwerk
(Steffan Griebel)
Das Bild von Hamburg-Mitte wird geprägt durch die verschiedenen Stadtteile, welche der Bezirk beherbergt, und ihre unterschiedliche Geschichte. So findet sich das rege Geschäftsleben des Einzelhandels, der Banken und Büros in der Innenstadt, anschließend dicht besiedelte Wohngebiete wie St. Georg, Hamm und Horn, große Industriegebiete in Billbrook, Waltershof und auf der Veddel, der größte Teil des Hafens und schließlich einige landwirtschaftlich genutzte Flächen in Finkenwerder und Billstedt.
Trotz der zum Teil dicht besiedelten Gebiete und obwohl Hamburg-Mitte verglichen mit den anderen Bezirken die geringste Anzahl von Ein- und Zweifamilienhäusern aufweist, liegt die Bevölkerungsdichte des gesamten Bezirkes im unteren Hamburger Durchschnitt - auf einer Fläche von rd. 106 Quadratkilometern leben ca. 240.000 Menschen. Auch dies ist eine Besonderheit von Hamburg-Mitte und zurückzuführen auf den wenig bewohnten Innenstadtbereich und weitläufige Gewerbe- und Industriegebiete, welche eine Vielzahl von Arbeitsplätzen bereithalten. Eine Zählung im Jahre 1950 ergab, dass dies der einzige Bezirk war, in dem die Zahl der dort Arbeitenden die Einwohnerzahl überstieg!
Seltsam mutet es vor diesem Hintergrund an, dass Hamburg-Mitte mit 10,3% leider auch trauriger Spitzenreiter bezogen auf die Zahl arbeitsloser Menschen ist. Und ebenso die Zahl der Empfänger von Sozialhilfe über dem Hamburger Durchschnitt liegt. Die Bekämpfung dieser sozialen Probleme stellt eine große Aufgabe für den Bezirk Hamburg-Mitte dar, ebenso wie die Integration der überdurchschnittlich großen Anzahl ausländischer Mitbürgerinnen und Mitbürger.
Denn Hamburg wäre nicht vorstellbar ohne das für eine Weltstadt charakteristische Zusammenleben von Menschen unterschiedlichster Nationalität, und insbesondere das Bild des Bezirkes Hamburg-Mitte mit Stadtteilen wie St. Georg oder St. Pauli wird entscheidend durch diese vielfältigen Kulturen geprägt. Nicht zuletzt lässt sich dies erleben im Bereich der Gastronomie: Mit rd. 1.130 Restaurants und Gaststätten bietet Hamburg-Mitte seinen Bewohnern und Besuchern weit mehr kulinarische Vielfalt als jeder andere Bezirk und etwa 1/3 dieser Betriebe befindet sich alleine "auf" St. Pauli.
Spätestens diese zahlen belegen, was weltweit bekannt ist: Hamburg-Mitte, das bedeutet auch Hamburgs Hafen, St. Pauli, die Reeperbahn und von jeher Freizeitspaß, Kultur und buntes Leben, welches jährlich unzählige Besucher nach Hamburg zieht. Europas größtes Volksfest, der "Hamburger Dom" auf dem Heiligengeistfeld, findet ebenfalls in St. Pauli statt.
Alle Stadtteile im Bezirk Hamburg-Mitte von A - Z
Kontorhäuser an einem Fleet in der Hamburger Altstadt
Charmantes Reetdach-Häuschen im Reinskamp
Ausblick von der Liebigbrücke auf die Bille
Das Hiobs-Hospital in der Bürgerweide
Finkenwerder Yachthafen
Barkasse in der Speicherstadt
Deichtorcenter
Der Berliner Bogen spiegelt sich im Hochwasserbassin.
Das Störtebeker-Haus an der Süderstraße
Die Pagenfelder Straße in Horn
Containerumschlag am Oswaldkai
Große Krananlagen zur Containerverfrachtung
Alsterdampfer mit Schwan
Jungfernstieg mit Alsterpavillion und Michel
Sievekingplatz
Tolle Sicht auf die Insel Neuwerk von einer Barkasse aus
Blick über den Billekanal zum Verwaltungsgebäude der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt
Landungsbrücken
Containerschiffe am Köhlbrand
Backstein-Wohngebäude auf der Veddel - im Vordergrund die Promenade am Müggenburger Zollkanal
Restaurierte Altbauten schmücken die Straßen des Stadtteils, so wie hier in der Mannesallee.
Speicherstadt und Hafencity am Abend
Die Werft Blohm + Voss bei Sonnenuntergang
Der Hafen schläft nie...

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