Behörde für Schule und Berufsbildung

Überblick Alle Abschlüsse in einer Schule

Leistung braucht Vielfalt - die Stadtteilschule im Überblick.
 
Eltern wollen die besten Zukunftschancen für ihre Kinder. Eine gute Ausbildung gehört dazu und die richtige Schule ist dafür eine wichtige Voraussetzung. In der vierten Grundschulklasse ihres Kindes stehen die Eltern vor der Entscheidung: Welcher Schule sollen sie ihr Kind anvertrauen? In welcher Schulform wird es am besten gefördert?

Überblick, Stadteilschule, Abitur, Gesamtschule, FHH

Schülerinnen und Schüler im Mittelpunkt

In der Stadtteilschule lernen Schülerinnen und Schüler mit unterschiedlichen Begabungen, Talenten, Stärken und Interessen gemeinsam. Gleichzeitig hat die Stadtteilschule das Ziel, sich individuell um jedes Kind und jeden Jugendlichen zu kümmern. Sie alle sollen die bestmöglichen Leistungen und den höchstmöglichen Schulabschluss erreichen - unabhängig davon, aus welchem Elternhaus sie kommen. vergrößern Zwei Mädchen reparieren ein Fahrrad Stadtteilschule im Überblick (Bild: BSB)

Die Schülerinnen und Schüler lernen daher an der Stadtteilschule je nach ihren Möglichkeiten zunehmend selbstständig und eigenverantwortlich. Eine zu frühe Festlegung auf einen bestimmten Abschluss wird vermieden und die Möglichkeit, einen höheren Abschluss anzustreben, ist immer vorhanden. Die Stadtteilschule unterstützt die Schülerinnen und Schüler dabei in vielfältiger Weise.

Die Stadtteilschule bietet:

  • alle Schulabschlüsse: Erster Allgemeinbildender Schulabschluss (früher: Hauptschulabschluss), Mittlerer Allgemeinbildender Schulabschluss (früher Realschulabschluss) und Abitur
  • ein Jahr mehr Zeit bis zum Abitur: Die Prüfungen finden im 13. Schuljahr statt im 12. Schuljahr wie am Gymnasium
  • kleinere Klassen: In den Jahrgangsstufen 5 und 6 sind höchstens 23 Kinder in einer Klasse, in 7 bis 10 höchstens 25
  • keine Abschulung nach Jahrgangsstufe 6
  • individuelle Lernförderung und vielfältige Wahlmöglichkeiten
  • Lernentwicklungsgespräche
  •  Unterstützung durch ausgebildete Beratungslehrkräfte bei Problemen
  • Orientierung durch Klassenverbände und Jahrgangsteams
  • Unterstützung bei sonderpädagogischem Förderbedarf
  • an vielen Standorten ganztägige Bildung und Betreuung
  • intensive Berufs- und Studienorientierung
  • Begabtenförderung

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» Individuelle Lernförderung und Wahlmöglichkeiten