Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt

Planungen & Verfahren Städtebaulicher Vertrag

Die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt hat mit der 69. PANTA (Tochtergesellschaft der ECE), aurelis und der 112. PANTA (einem Konsortium aus Behrendt Wohnungsbau, Harmonia Immobilien, Fraatz Bauunternehmen und ECE) den städtebaulichen Vertrag unterzeichnet, der die inhaltlichen, finanziellen und rechtlichen Grundlagen für die Entwicklung des ersten Entwicklungsabschnitts Mitte Altona schuf. Gemeinsames Ziel ist es, ein lebendiges und soziales Wohnquartier in der „Mitte Altona“ zu verwirklichen.

Städtebaulicher Vertrag

Kernpunkte des Vertrages

Die Stadt hat sich mit den privaten Eigentümern dabei auf folgende Kernpunkte geeinigt:

  • Beteiligung der Eigentümer an den Entwicklungskosten in voller Höhe der durch die Entwicklungsmaßnahme bedingten Wertsteigerung ihrer Grundstücke. Die Eigentümer investieren 47,85 Mio. Euro.
  • Realisierung  eines Drittels geförderten Wohnungsbaus – sichergestellt durch die Veräußerung der dafür vorgesehenen Flächen an das städtische Wohnungsbauunternehmen SAGA GWG, an den Bauverein der Elbgemeinden (BVE) und an den Altonaer Spar- und Bauverein (Altoba)
  • Vergabe von 20 Prozent der Geschossfläche an Baugemeinschaften – sichergestellt durch Veräußerung der dafür vorgesehenen Flächen an die Stadt
  • Bau mehrerer Kindertagesstätten für etwa 300 Kinder
  • Errichtung eines rund 2,7 Hektar großen Parks
  • Förderung von Mobilität und Inklusion durch ein Quartiersmanagement 
  • passiver Lärmschutz an den Gebäuden auf Kosten der Eigentümer

Mitte Altona aktuell, Ausgabe 9, das Magazin zu Mitte Altona, befasst sich mit den Kernpunkten der Einigung.

Der Senat hatte die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt mit Beschluss vom 17. Dezember 2013 mit der Vertragsunterzeichnung beauftragt, nachdem ein Vertragsentwurf zunächst paraphiert worden war. Den paraphierten Vertragsentwurf mit Anlagen finden sie hier: der städtebauliche Vertrag in der paraphierten Fassung.

Mit der Öffentlichkeit wurde der paraphierte Vertragsentwurf im Rahmen von fünf Veranstaltungen parallel zur Auslegung des Bebauungsplans Altona-Nord 26 im Januar und Februar 2014 diskutiert. Die zwischen der Stadt und den Eigentümern einvernehmlichen Punkte aus diesen Diskussionen wurden in den Vertrag aufgenommen.
Eine Zusammenfassung der von der Stadt abgewogenen Anregungen und Einwendungen zum städtebaulichen Vertrag finden Sie hier: Abwägung von Anregungen und Einwendungen zum städtebaulichen Vertrag Mitte Altona

Die Gesamtübersicht finden Sie hier: Gesamtübersicht Bürgerforderungen und Stellungnahmen der Verwaltung. Sie enthält alle Anregungen und Einwendungen, die in der Bürgerbeteiligung zum städtebaulichen Vertrag und während des Bebauungsplanverfahrens eingegangenen sind sowie die jeweilige Stellungnahme der Verwaltung.

Weiterführende Informationen zu den Planungen und Verfahren für Mitte Altona:

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