NSG Stapelfelder Moor
NSG Stapelfelder Moor (1)
Pflanzenwelt
NSG Stapelfelder Moor (2)
Die Randbereiche des Naturschutzgebietes gehören der Landwirtschaft. Hier finden sich durch Knicks getrennt Weide- aber auch Ackerflächen. Die intensive Bewirtschaftung letzterer auf schleswig-holsteinischen Grund ist problematisch für die eigentliche Vegetation des Moores. Die Düngung der Nutzflächen führt zu hohen Nährstoffeinträgen in den zentralen Bereich des Naturschutzgebietes. Dadurch gehen die moortypischen Bodenverhältnisse verloren. Die auf nährstoffarmen Boden spezialisierten Moorpflanzen sind kaum mehr anzutreffen.
NSG Stapelfelder Moor (3)
In den Verlandungszonen finden sich Froschlöffel, Wasserknöterich und Sumpfvergißmeinnicht, in der Seggensumpffläche dominieren Sauergräser wie Schlanke und Steife Segge oder Hirse-, Schnabel- und Blasensegge.
Eine Besonderheit ist die schon erwähnte Glockenheideflur im Schleswig-Holsteinischen Bruchwald.
Tierwelt
NSG Stapelfelder Moor (4)
Auch die fünfzehn nachgewiesenen Libellenarten sind nicht moortypisch, sondern haben einen unspezialisierten weitläufigen Lebensraum. Hervorzuheben sind hier allerdings die für den Hamburger Raum als stark gefährdet geführte Große Königslibelle und die ebenfalls gefährdete Kleine Mosaikjungfer.
NSG Stapelfelder Moor (5)
Wer über die Wege rund um das Schutzgebiet wandert, kann oft ganz und gar nicht scheue Rehe beim Äsen beobachten. Das Idyll ist jedoch trügerisch. Der hohe Bestand dieses Wildes bereitet durch Fraß- und Verbissschäden ernste Probleme.
Die Naturschutzgebiets-Verordnung finden Sie hier.
Information
HVV - Ihr "persönlicher Fahrplan"
Das Hamburger Areal des Naturschutzgebietes gehört zum Wandsbeker Ortsteil Rahlstedt und liegt im Nordosten der Hansestadt.
Zu erreichen ist es vom Busbahnhof Wandsbek mit der Linie 35 bis zu den Haltestellen Am Hegen und Sorenkoppel. Mit dem PKW fährt man am besten zum Müssenkamp. Von dort gibt es einen Zugang zu Fuß.
Der zentrale Bereich mit dem Weiher ist nicht zugänglich. Es gibt jedoch schöne ausgeschilderte Wander- und auch Reitwege durch die Feldmark und entlang des Bruchwaldgürtels.

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