Problemstoffe
Problemlos für Entsorgungsprofis
Die Stadtreinigung Hamburg übernimmt gefährliche Abfälle, die in Haushaltungen anfallen, bei der mobilen Problemstoffsammlung und auf den Recyclinghöfen. Dazu gehören
- Farben und Lacke, Reinigungs- und Desinfektionsmittel, Insektenvertilgungsmittel.
Bitte möglichst im Originalgebinde, niemals in Gefäßen, die für Lebensmittel bestimmt sind! Wenn Sie nur die Mengen kaufen, die Sie auch verbrauchen, sparen Sie Abfall und Geld. - Altbatterien
(können Sie außerdem überall zurückgeben, wo Batterien verkauft werden) - Tonerkartuschen, Tintenpatronen
(werden oft auch beim Fachhandel zum Recycling angenommen) - Energiesparlampen und Leuchtstoffröhren
(werden immer öfter auch beim Fachhandel angenommen) - Asbest und Quecksilber in geringen Mengen (z.B. Bügeleisenunterlage, Fieberthermometer).
Auch für die ordnungsgemäße Entsorgung von gefährlichen Abfällen, die z.B. bei Baumaßnahmen oder einer Ölschadensanierung anfallen, sind Sie als Erzeuger verantwortlich. Sie sollten sich gut informieren, z.B. für asbesthaltige Abfälle (Eternit, Dämmplatten), Dachpappe oder Heizöltanks lieber Fachfirmen beauftragen und sich die korrekte Entsorgung durch einen Übernahme- oder Begleitschein bestätigen lassen. Auch Nachtspeicheröfen sollten Sie nicht selbst demontieren.
Fachfirmen für Asbestsanierung (Zulassung nach TRGS 519) nennt Ihnen der Norddeutsche Asbestsanierungsverband.
Weitere Auskünfte und Beratung zur Entsorgung gefährlicher Abfälle erhalten Sie bei der Behörde für Stadtentwicklung unter den Rufnummern 040 / 42845 -4326 oder -4203.

Mister Wong
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