Familienfreundlichste Wohnquartiere
Familie gewinnt! 2008
(bsu)
Die Jurys haben folgende Projekte ausgezeichnet:
Hamburg-Mitte:
In dem Bezirk Hamburg-Mitte wurde der Preis gleichberechtigt an drei Projekte vergeben. Die Preisträger erhielten jeweils ein Drittel des Gesamtpreisgeldes.
1. Verein zur Förderung der Integration in Hamburg Wilhelmsburg e.V. - Sport-, Bewegungs- und Begegnungsprojekt für Wilhelmsburger Kinder und deren Familien
Erster Preisträger war das „Sport-, Bewegungs- und Begegnungsprojekt für Wilhelmsburger Kinder und deren Familien" im Haus der Jugend Wilhelmsburg. Für Kinder ist Bewegung ein wichtiger Teil der Entwicklung. Sie fördert Gesundheit, Verständnis, Wahrnehmung und Selbstvertrauen. Der Verein zur Förderung der Integration in Wilhelmsburg will Kindern mehr Möglichkeiten bieten, Sport zu machen, sich zu bewegen und einander zu begegnen. In Kooperation mit Schulen und Jugendeinrichtungen im Stadtteil und unter Mithilfe von rund 25 Müttern und Vätern hat der Verein ein vielfältiges Angebot im Haus der Jugend Wilhelmsburg auf die Beine gestellt: Gerätelandschaften, Basketball, Boxen, Trampolinspringen sowie Zirkus- und Jonglierprojekte. Ingesamt werden rund 470 Kinder mit den Sport- und Bewegungsangeboten erreicht. Weitere Kindertagesheime und Schulen des Stadtteils haben bereits Interesse bekundet.
2. SpielTiger e.V. - Koch- und Mahlzeitenprojekt Kaeriusweg
Ebenfalls mit einem Preis geehrt wurde das „Koch- und Mahlzeitenprojekt" Kaeriusweg des SpielTiger e.V. Das Projekt bietet Kindern und Jugendlichen aus Billstedt-Horn jeden Freitagnachmittag eine gesunde Mahlzeit. Die Teilnehmer entwickeln den Speiseplan und helfen beim Zubereiten und Servieren der Speisen. Bis zu 50 Kinder nehmen regelmäßig an dem Essen teil. Die gemeinsame Essensvorbereitung und die anschließende Ruhephase ergänzen das Spiel- und Sportangebot des Stadtteilspielmobils. „Bei dem Angebot geht es nicht nur um die Einnahme von Essen und Getränken", betonen die Beteiligten. „ sondern um die Förderung des Gemeinschaftsgefühls.
3. Stadtteilräume Rothenburgsort - Stadtteilzentrum „die RothenBurg"
Abschließend wurde der Verein „Stadtteilräume Rothenburgsort" mit seinem Projekt „die RothenBurg" ausgezeichnet. Das Stadtteilzentrum wurde am 30. Mai diesen Jahres in den Räumen der St. Thomas-Gemeinde gegründet. In Zusammenarbeit mit verschiedenen Institutionen organisieren Bürgerinnen und Bürger hier seitdem ein vielfältiges Angebot für Menschen aus dem Stadtteil. Dazu gehören Freizeit- und Kulturangebote wie Gymnastik, Tanzen oder Singen für Kinder, Jugendliche, Familien oder Senioren. Das „Stadtteilwohnzimmer" ist ein offener Treffpunkt mit Lebensmittelausgabe und Sozialberatung. Der Beschäftigungsträger B+B bietet eine Job- und Arbeitsberatung an. Neu ist eine komplette Holzwerkstattausrüstung. Geplant sind unter anderem Volkshochschul- und Integrationskurse. „Wir [in Rothenburgsort] können auch was auf die Beine stellen", sagen die Projektteilnehmer von sich selbst – und behalten Recht: Mit der Hilfe vieler Ehrenamtlicher und quasi ohne Mittel – einzig die Betriebskosten für die Räume übernimmt der Bezirk – hat „die Rothenburg" innerhalb eines halben Jahres ein wichtiges Angebot im Stadtteil aufgebaut.
Hamburg Altona
1. ProQuartier - „Leselibelle"
Die Altonaer Jury vergab den Preis an das Projekt „Leselibelle" von ProQuartier. Das Projekt wendet sich an Kinder und Jugendliche aus dem Osdorfer Born – es will die Lust aufs Lesen wecken. Unterstützt von sozialen Einrichtungen, Eltern und Jugendlichen aus dem Viertel hat das Projekt ein Programm rund um das Buch auf die Beine gestellt. Die „Leselibelle" verleiht kostenlos Bücherkisten an Einrichtungen im Stadtteil. Sie schult Kinder und Erwachsene zu Vorlesern und richtet Vorlese-Gruppen ein. In einem Ferienprogramm setzen Kinder Gelesenes kreativ um. Im Rahmen eines Wettbewerbs schreiben sie eigene Gedichte. Räumlicher Fixpunkt des Projektes ist der neu eingerichtete „Libellen-Platz" am Achtern Born. Hier, unter einer großen Libelle aus Stahl, werden regelmäßig Lesungen und Spiele veranstaltet. Die Beteiligten sagen über die Leselibelle:„[Sie ist] familien-, kinder- und nachbarschaftsfreundlich, weil Leseförderung nicht nur mit Büchern zu tun hat, sondern auch damit, sich neue Welten zu erschließen, ganz leise und im Stillen oder auch lautstark mit anderen zusammen." Die Jury hat besonders der vernetzende Ansatz des Projekts überzeugt. Sie sieht Schulen und Familien sehr gut eingebunden.
Hamburg Eimsbüttel
Im Bezirk Hamburg Eimsbüttel wurde der Preis dem Juryurteil entsprechend auf zwei Projekte verteilt.
1. Großstadt Mission GmbH - Café für Familien
Der erste Preisträger war die Großstadt-Mission, der Landesbetrieb Erziehung und Berufsbildung, das Kindertagesheim Reemstückenkamp und die Familienhebamme mit ihrem gemeinsam Projekt „Café für Familien". Auf nur 50 Quadratmetern hat das Café ein vielseitiges Angebot für die Menschen im Viertel entwickelt. Es gibt einen Frühstück- und einen Mittagstisch, Schularbeitenhilfe, einen Eltern-Kind-Nachmittag, eine Familienhebamme, den Café-Club und eine Seniorengruppe. Jugendliche tanzen Breakdance, spielen Billard oder kommen einfach zum Klönen. Insbesondere das Engagement der Anwohner ist eine tragende Stütze des Projekts. Die Beteiligten schreiben:„Das Cafe ist zu einem echten Zentrum geworden." Zitat aus der Begründung der Jury: „Das ‚Café für Familien’ im Wiebischkamp 54 ist ein Juwel. Was im Jahr 2003 als kleines Treffpunkthaus (…) begann, hat sich aufgrund des sehr großen überwiegend ehrenamtlichen Engagements vor Ort zu einem kleinen Nachbarschaftshaus mit vielfältigen Angeboten entwickelt."
2. Ehlerding Stiftung - „mitKids babyTreff"
Mütter und Väter in den ersten Jahren der Elternschaft zu unterstützen, ist das Ziel des zweiten Preisträgers im Bezirk Eimsbüttel. Der „mitKids babyTreff" der Ehlerding-Stiftung in Hamburg-Eidelstedt steht Schwangeren und Familien mit Babys und Kleinkindern als Anlaufstelle zur Verfügung. Von Montag bis Donnerstag, jeweils für drei Stunden können sie hier in offener und freundlicher Atmosphäre Kontakte knüpfen, sich über alle Fragen des Lebens austauschen und die Beratung einer Sozialpädagogin in Anspruch nehmen. Es steht ein Angebot an Speisen, Secondhand-Baby- und Kinderkleidung, Spielzeug, Büchern und ein Besuchercomputer mit Internetzugang bereit. Externe Fachreferenten aus dem „Netzwerk Frühe Hilfen" informieren regelmäßig über Fragen der Elternschaft. Die Beteiligten selbst formulieren es so: „Soziale Isolation wird vermieden oder aufgelöst, Erfahrungen werden ausgetauscht, Selbsthilfepotentiale entdeckt und gefördert." In der Begründung der Jury heißt es: „Der ‚mitKids babyTreff’ ist in sehr kurzer Zeit zu einem Ort der Beratung, des Lernens, des Wohlfühlens und der Gemeinschaft geworden. Solche Orte sind (…) wichtig, gerade wenn es um das Wohl von Babys und kleinen Kindern sowie deren Eltern geht."
Hamburg Nord
Auch im Bezirk Hamburg-Nord wurden zwei Projekte prämiert.
1. Projekt Wesselyring, Verbund sozialtherapeutischer Einrichtungen e.V. - „Aufeinander Zugehen, Voneinander Lernen" im Schülerprojekt der Carl-Cohn-Grundschule
Wo das soziale Miteinander funktioniert, wächst die Chance auf einen erfolgreichen Schulabschluss. Mit dem Schülerprojekt „Aufeinander Zugehen, Voneinander Lernen" setzt sich der Verbund sozialtherapeutischer Einrichtungen e.V. für eine breite Förderung von Kindern und Eltern im Wohngebiet Wesselyring in Hamburg-Winterhude ein. Jugendliche der 9. bis 11. Klassen des Heilwig-Gymnasiums und der Heinrich-Hertz-Gesamtschule begleiten Schülerinnen und Schüler der Carl-Cohn-Grundschule bei den Hausaufgaben oder unterstützen sie bei der Freizeitgestaltung. Kinder und Eltern beteiligen sich an einem täglichen Mittagstisch. Eine sozialpädagogische Kraft arbeitet gezielt mit einzelnen Kindern. Mütter und Väter haben die Möglichkeit, im Rahmen von Hausbesuchen, Gruppentreffen oder Deutschkursen soziale Kontakte zu knüpfen. Die Jury hat Ihre Entscheidung wie folgt begründet: „Im zentralen Projektfokus steht eine gelungene Bildung und ein erfolgreicher Schulabschluss als existenzielles und nachhaltiges Fundament für wirkliche Chancen im Leben. Im engen Rahmen des Quartiers Wesselyring werden Kindern und deren Eltern überwiegend aus benachteiligten Bevölkerungsschichten konkrete Wege aufgezeigt, die über die eigentlichen Hilfsangebote hinausgehen."
2. WEG autofreies Wohnen Saarlandstraße - „Autofreies Wohnen Saarlandstraße"
Zweiter Gewinner im Bezirk Hamburg-Nord war das Projekt „Autofreies Wohnen Saarlandstraße". Vor acht Jahren begann der Bau der autofreien Siedlung auf einer ehemaligen Gewerbebrache zwischen der Saarlandstraße und dem Barmbeker Stichkanal. Mittlerweile leben 74 Erwachsene und 32 Kinder im Projekt „Autofreies Wohnen Saarlandstraße. Die Idee von einer kooperativen und integrierten Nachbarschaft in einem familien- und behinderten- und umweltfreundlichen Umfeld hat sie hier zusammengeführt. „Wir leben wie in einem Dorf", sagen sie über ihr Projekt. „Jeder kennt jeden und kümmert sich um gestürzte Kinder, Einbrecher, kaputte Glühbirnen oder Kranke, schnell und unbürokratisch." Ob in Rechts-, Finanz- oder Energiefragen: Der weiteren Entwicklung des Projekts liegen selbst verwaltete Arbeitsgruppen und demokratische Entscheidungsprozesse zugrunde. In der Begründung ihrer Entscheidung hebt die Jury das Projekt als herausragende ökologische und solidarische Wohn- und Lebensform hervor. So heißt es hier: „Es gibt im Quartier vielfältigste, unterstützende Nachbarschaftshilfen sowie viele gemeinsame Projekte. Nicht zuletzt die Kooperation und das aktive und solidarische Miteinander unterschiedlicher Gruppierungen, Organisationen und Menschen machen dieses Projekt zum Vorbild für ähnliche innerstädtische Vorhaben."
Hamburg Wandsbek
1. Treffpunkt Pogwischrund e.V. - Spielgeräte für den Spielplatz am Pogwischrund
Mit dem Projekt „Spielgeräte für den Spielplatz am Pogwischrund 17" vergab die Wandsbeker Jury den Preis an eine Initiative, die sich besonders für den Erhalt einer familienfreundlichen Infrastruktur in ihrem Quartier einsetzt. Als die Spielgeräte des Spielplatzes am Pogwischrund in Wandsbek entfernt wurden, formierten sich Anwohner der Albert-Schweitzer-Siedlung zu einer spontanen Bewegung, der es nach zähem Ringen gelungen ist, den Spielplatz in Teilen wieder zu errichten. Heute wird der Platz auch von älteren Nachbarn genutzt. Die Initiatoren sagen: „ Das zeigt uns, wie wichtig ein solcher Treffpunkt für Kinder und Nachbarn des gesamten Quartiers ist." Die Jury überzeugten vor allem die Eigeninitiative und die Beharrlichkeit der Anwohner bei ihrer Auseinandersetzung mit dem Grundeigentümer. Zitat: „Die Bewohner haben sich von widrigen Umständen nicht beeindrucken lassen und sind hartnäckig selber tätig geworden." So habe das Projekt den Zusammenhalt im Quartier über die Generationen hinweg befördert.
Hamburg Bergedorf
1. Sprungbrett e.V. - Elterntreff Billebogen
Preisträger im Bezirk Bergedorf war der Sprungbrett e.V. mit dem „Elterntreff Billebogen". Der Treff steht Familien als Anlaufpunkt zur Verfügung und stärkt so das soziale Netzwerk in der Nachbarschaft. Auf nur 35 Quadratmetern hält die Einrichtung ein breites Förder- und Unterstützungsprogramm für Menschen im Stadtteil bereit: Dazu gehören ein Alphabetisierungskurs, Leseförderung, ein Konversationstreff und Einzelberatungen für Migrantinnen und Migranten. Die Mutter-Kind-Gruppe und der Kindertreff unterstützen junge Familien. Es gibt einen Schachkurs, einen Verein zur Vermittlung russischer Kultur und einen offenen Frühstückstreff, Familienflohmärkte, Kinderfeste, Ausflüge und Ferienprogramme. Die Jury begründet ihre Entscheidung wie folgt: „Die Projektverantwortlichen haben von Anfang an darauf gesetzt, andere Träger die Räume nutzen zu lassen, so dass möglichst immer etwas los ist. Das trägt zum Bekanntheitsgrad des Nachbarschaftstreffs bei. Die [deutliche] Nachfrage zeigt, dass gerade auch in Quartieren mit relativ gemischter Bevölkerung Bedarf an Trefforten besteht."
Hamburg Harburg
Den Preis für das familienfreundlichste Projekt im Bezirk Harburg teilten sich in diesem Jahr zwei Projekte.
1. Rauchzeichen e.V.- „Raus aus dem Haus – Familienspektakel am Hastedtplatz"
Mit dem Projekt „Raus aus dem Haus – Familienspektakel auf dem Hastedtplatz" will der Verein Rauchzeichen e.V. des Sozialraumteams Eißendorf-Ost/Harburg-Kern die Menschen im Stadtteil dazu aktivieren, sich an der Gestaltung ihres Lebensumfelds zu beteiligen. Ein großes Familienfest wurde organisiert, auf dem die Besucher zu ihren Wünschen bezüglich der Entwicklung des Viertels befragt wurden. Gedanken und Anregungen konnte man zudem auf einen Zettel schreiben und an einen Wunschbaum hängen. Das Ergebnis: Am häufigsten wünschen sich die Bewohnerinnen und Bewohner mehr kostengünstige Freizeitangebote und ein Freibad für den Stadtteil. Die Veranstalter sagen: „Das Fest bietet für die Akteure die Möglichkeit, gemeinsam etwas zu gestalten (…) und die Diskussion in den politischen Gremien (…) zu aktivieren." Die Jury schreibt in ihrer Begründung: „Die Bereitschaft der Bewohner in dem Quartier ehrenamtlich mitzuarbeiten zeigt, dass persönliche und soziale Erfolgserlebnisse in der ehrenamtlichen Tätigkeit vermittelt wurden. Eine stärkere Identifikation der Bewohner mit dem Quartier wurde erreicht."
2. Neuwiedenthal aktiv e.V., IN VIA Hamburg e.V., ProQuartier Hamburg GmbH - „Quartier Stubbenhof"
Für das Projekt „Quartier Stubbenhof" aus Neuwiedenthal wurden die Vereine Neuwiedenthal aktiv und IN VIA Hamburg sowie ProQuartier gemeinsam ausgezeichnet. Insbesondere Familien profitieren von dem Gemeinschaftsprojekt. Das 2005 eröffnete Stubbenhaus bietet Raum für nachbarschaftliche Aktivitäten, die Spielplätze im Viertel wurden neu gestaltet. Der Verein „Neuwiedenthal aktiv" setzt sich für Kinder, Jugendliche und Erwachsene ein. Und „IN VIA" organisiert ehrenamtliches Engagement und unterstützt russischsprachige Migranten. Das Stadtteilhaus Neuwiedenthal bietet vielfältige Beratungs-, Förder- und Freizeitangebote an. Die Beteiligten beobachten eine Entwicklung hin zu einer lebendigen, gewachsenen und von den Bewohnern getragenen Nachbarschaft, in der Familien sich wohl fühlen. In ihrer Begründung hebt die Jury hervor, dass das Projekt durch sein langjähriges Bestehen nachhaltig Wirkung zeigt.
Sonderpreis der WK
1. Musica Altona e.V. – Töne aus Altona
Das Leben mit Kindern in der Stadt stellt hohe Anforderungen an die Familienfreundlichkeit der Stadt- und Quartiersentwicklung. Besondere Leistungen und vorbildliches Engagement auf diesem Feld will die WK, die Hamburgische Wohnungsbaukreditanstalt mit ihrem Sonderpreis würdigen. 2008 erhielt das Projekt „Töne aus Altona" des Vereins Musica Altona e.V. den Preis. Seit 2002 bringt Musica Altona Kindern und Jugendlichen das Musizieren und Singen als kreative Freizeitbeschäftigung nahe – im Gruppenunterricht sowie im Band- und Ensemblemusizieren. Für viele junge Menschen in Altona-Altstadt ist das Angebot des Vereins die einzige Möglichkeit, musikalischen Unterricht zu erhalten. Mittlerweile musizieren rund 220 Kinder und Jugendliche in über 30 Kursen von Musica Altona. Das Projekt stellt ein wohnortnahes Angebot bereit, dass die Kreativität und soziale Kompetenz von Kindern und Jugendlichen fördert. In der Begründung ihrer Entscheidung schreibt die Jury: „Die Aktivitäten des Vereins haben einen positiven Einfluss auf die Sozialisation der Jugend und tragen darüber hinaus zu einer wertvollen Identifikation mit ihrem Stadtteil bei."

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