Vorbereitungsdienst für den höheren technischen Verwaltungsdienst
Arbeiten für Hamburg
Die Freie und Hansestadt Hamburg ist ein attraktiver Standort für eine Vielzahl von Unternehmen. Der größte Arbeitgeber Hamburgs ist aber die Stadt selbst. Sie beschäftigt mehr als 70.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den unterschiedlichsten Berufen. Sie sorgen mit dafür, dass sich die Menschen dieser Stadt wohlfühlen. Mehr ...
- Baureferendariat
(© berwis / www.pixelio.de)
Themen-Überblick
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Können Sie die folgenden Fragen mit JA beantworten?
- Sind Sie an den vielfältigen Aufgaben der öffentlichen Bauverwaltung interessiert?
- Würden Sie sich gern noch weiter qualifizieren?
Suchen Sie eine neue Herausforderung?
(BSU)
Haben Sie ein abgeschlossenes technisches Universitäts- oder Master-Studium oder stehen Sie kurz vor dem Abschluss?
Wollen Sie sich weiterbilden?
Sind Sie engagiert, selbstbewusst und kreativ?
Verfügen Sie über Teamgeist, Überzeugungskraft und Kommunikationsvermögen?
Haben Sie Interesse an einer verantwortungsvollen und leitenden Tätigkeit?
Besitzen Sie die Fähigkeit, sich auf unterschiedliche Situationen und Menschen einzustellen?
Sind Sie nicht älter als 39 Jahre?
Haben wir Ihr Interesse geweckt?
Dann sollten Sie sich für das 2-jährige Baureferendariat bewerben, welches die Befähigung für den höheren technischen Verwaltungsdienst in der Freien und Hansestadt Hamburg vermittelt.
- Der Ausbildungsgang wird im im Beamtenverhältnis auf Widerruf absolviert.
- Im praktischen Teil der Ausbildung arbeiten die Nachwuchskräfte in diversen Dienststellen der Bauverwaltung an konkreten Projekten und Aufgabenstellungen mit; Lehrgänge und Seminare sowie Informationsbesuche in weiteren Dienststellen der hamburgischen Verwaltung runden die Ausbildung ab.
- Der Ausbildungsgang wird in anderen Bundesländern anerkannt.
- Während der Ausbildung wird ein Unterhaltsbeitrag gezahlt.
- Ein Anspruch auf Übernahme nach der Laufbahnprüfung besteht nicht.
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Ausbildungsziel
Ziel der Ausbildung ist es, Sie auf eine spätere leitende und verantwortungsvolle Tätigkeit in einer technischen Verwaltung vorzubereiten. Hierfür ist u. a. eine praktische Mitarbeit in diversen Dienststellen der Verwaltung vorgesehen. Anhand von konkreten Aufgaben sollen Sie Verwaltungs- und Arbeitsabläufe sowie die Organisation und Funktion einer Verwaltung kennen lernen. Zusätzlich erhalten Sie von weiteren Dienststellen Informationen über deren Organisation, Arbeitsinhalte und Arbeitsweise. Darüber hinaus werden durch diverse Lehrgänge und Seminare die erworbenen Kenntnisse ergänzt und vertieft. Hier werden umfassende Inhalte aus den Fach-gebieten Verwaltung, Recht, Führung, Planung, Betrieb und Finanzwesen vermittelt. Im Rahmen einer Arbeitsgemeinschaft finden in regelmäßigen Abständen Besichtigungen und Vorträge statt, um Sie systematisch mit vielseitigen Praxisbeispielen auf Ihre spätere Tätigkeit vorzubereiten. Das Baureferendariat schließt mit der Großen Staatsprüfung vor dem Oberprüfungsamt ab.
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Große Staatsprüfung
Die Große Staatsprüfung beginnt im letzten Ausbildungsabschnitt und wird in der Regel mit Ablauf des zweijährigen Baureferendariats abgeschlossen. Die Große Staatsprüfung besteht aus drei Prüfungsteilen:
- Häusliche Prüfungsarbeit(Bearbeitungszeitraum 6 Wochen)
- Vier schriftliche Arbeiten unter Aufsicht (4 Tage)
- Mündliche Prüfung in mehreren Fächern (2 Tage)
Diese Prüfungen werden vom Oberprüfungsamt für den höheren technischen Verwaltungsdienst mit Sitz in Bonn abgenommen.
Nach erfolgreichem Abschluss der Ausbildung haben Sie die Berufsbezeichnung Assessorin bzw. Assessor mit einem der Fachrichtung entsprechenden Zusatz erworben. Diese Zusatzqualifikation ist bundesweit anerkannt.
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Voraussetzungen
Sie sollten über ein mit der Diplom- oder Masterprüfung abgeschlossenes wissenschaftlich-technisches Studium an einer Universität, technischen Hochschule oder einer als gleichwertig anerkannten technischen Hochschule verfügen. Für die angebotenen Fachrichtungen werden folgende Studiengänge vorausgesetzt:
| Fachrichtung | Diplom / Master im Studiengang |
| Architektur | Architektur |
Städtebau . . . . . . . | a. Raumplanung mit Schwerpunkt Städtebau b. Vertiefungsstudium Städtebau im Rahmen des Studiums Architektur, Bauingenieurwesen, Vermessungswesen oder Landespflege c. Aufbaustudium Städtebau nach Abschluss des Studiums Architektur, Bauingenieurwesen, Vermessungswesen oder Landespflege |
Bauingenieurwesen Fachgebiet Stadtbauwesen: Vertiefungsrichtungen "Siedlungswasserwirtschaft" bzw. "Stadtstraßen und Stadtbahnen" | Bauingenieurwesen . . . |
Maschinen- und Elektrotechnik . . . | a. Maschinenbau b. Elektrotechnik c. Schiffstechnik d. vergleichbarer Studiengang |
Vermessungs- und Liegenschaftswesen, Geodäsie und Geoinformation . . . . | a. Geodäsie b. Geoinformation c. Geomatik d. Vermessungswesen d. vergleichbarer Studiengang |
Landschaftsarchitektur/ Landschaftsplanung/Landespflege . . . | a. Landschaftsarchitektur b. Landschaftsplanung c. Landespflege . . |
Umwelttechnik / Umweltschutz . . . . . . | a. Bauingenieurwesen b. Chemie / Chemietechnik c. Hüttenwesen d. Umweltschutz e. Verfahrenstechnik f. weitere als geeignet anerkannte Studiengänge |
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Bewerbung
Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann freuen wir uns auf Ihre Bewerbung.
Ihre Bewerbungsunterlagen sollten enthalten:
- einen selbstverfassten und unterschriebenen Lebenslauf
- den Nachweis der Hochschulreife
- Zeugnisse über alle Hochschulprüfungen
- Urkunden über die Verleihung akademischer Grade
- Nachweise über etwaige Berufsausbildungen und berufliche Tätigkeiten
- die Angabe, welche Ausbildungsfachrichtung angestrebt wird.
Ihre Bewerbung richten Sie bitte an: |
Freie und Hansestadt Hamburg Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt Zentralverwaltung Personalentwicklung, -planung und -controlling Postfach 30 05 80 20302 Hamburg |
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Auswahlverfahren
Nach Prüfung der Bewerbungsunterlagen werden ausgewählte Bewerberinnen und Bewerber zu einem persönlichen Vorstellungsgespräch unter der Leitung der für die jeweilige Fachrichtung zuständigen Ausbildungsleitung eingeladen.
Die Bewerberinnen und Bewerber, die nach diesem Gespräch in die engere Wahl kommen, nehmen gemeinsam an einem eintägigen Vorstellungstermin vor einer Auswahlkommission, eine Art von Assessmentcenter, teil. Hier müssen die Bewerberinnen und Bewerber ihre über das Fachwissen hinausgehenden Kompetenzen, wie z. B. Führungsverhalten und Kommunikationsfähigkeit, unter Beweis stellen.
Eine erfolgreiche Teilnahme an diesem Termin ist Voraussetzung dafür, nach der Ausbildung in das Beamtenverhältnis auf Probe eingestellt werden zu können.
Außerdem ist vor Beginn der Referendariatsausbildung eine gesundheitliche Untersuchung beim Personalärztlichen Dienst der Freien und Hansestadt Hamburg erforderlich.
Das Auswahlverfahren dauert in der Regel zwei bis drei Monate.
Die Einstellungstermine variieren.
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Art des Dienstverhältnisses
Die für das Baureferendariat eingestellten Bewerberinnen bzw. Bewerber werden unter Berufung in das Beamtenverhältnis auf Widerruf zu Referendarinnen bzw. Referendaren der jeweiligen Fachrichtung ernannt.
Sie erhalten Anwärterbezüge und haben darüber hinaus Urlaubsanspruch nach den hierfür geltenden Vorschriften. Da Beamte auf Widerruf hinsichtlich der Kranken-, Pflege-, Renten- und Arbeitslosenversicherung nicht der gesetzlichen Sozialversicherungspflicht unterliegen, werden keine Beiträge an die entsprechenden Versicherungsträger abgeführt.
Das Beamtenverhältnis auf Widerruf endet automatisch mit der Großen Staatsprüfung am Ende der Referendariatsausbildung. Eine weitergehende Beschäftigung kann (bei Vorliegen aller entsprechenden Voraussetzungen) im Angestelltenverhältnis oder im Beamtenverhältnis auf Probe mit dem Ziel der Verbeamtung auf Lebenszeit erfolgen.
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Rechtliche Grundlagen
Die rechtlichen Grundlagen für den Vorbereitungsdienst und dessen Inhalte sind in den folgenden Gesetzestexten nachzulesen:
- Hamburgisches Beamtengesetz
- Verordnung über die Laufbahnen der Hamburgischen Beamtinnen und Beamten
- Ausbildungs- und Prüfungsordnung für die Laufbahnen des höheren technischen Verwaltungsdienstes.
Hier finden Sie u. a. die einzelnen Prüfungsfächer der jeweiligen Fachrichtungen sowie den genauen Ablauf der Ausbildung.
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Weitere Informationen
Fachspezifische Fragen beantworten Ihnen gern die Ausbildungsleiter/innen der einzelnen Fachrichtungen in der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt:
Fachrichtung Architektur: Frau Hohmann, Telefon: 040 / 4 28 40-20 31, Amt für Bauordnung und Hochbau, E-Mail: heike.hohmann@bsu.hamburg.de
Fachrichtung Städtebau: Frau Ehlers, Telefon: 040 / 4 28 40-31 06, Amt für Landes- und Landschaftsplanung, E-Mail: barbara.ehlers@bsu.hamburg.de
Fachrichtung Bauingenieurwesen, Fachgebiet Stadtbauwesen: Herr Jedenat, Telefon: 040 / 4 28 40-2239, Amt für Bauordnung und Hochbau, E-Mail: lars.jedenat@bsu.hamburg.de,
Fachrichtung Maschinen- und Elektrotechnik: Herr Binder, Telefon: 040 / 4 28 40-33 68,Amt für Bauordnung und Hochbau, E-Mail: jann.binder@bsu.hamburg.de
Fachrichtung Vermessungs- und Liegenschaftswesen, Geodäsie und Geoinformation: Herr Matthias, Telefon: 040 / 4 28 26-57 50, Landesbetrieb Geoinformation und Vermessung, E-Mail: ekkehard.matthias@gv.hamburg.de
Fachrichtung Landschaftsarchitektur / Landschaftsplanung / Landespflege: Herr Bendzko, Telefon: 040 / 4 28 40-38 35, Amt für Natur- und Ressourcenschutz, E-Mail: udo.bendzko@bsu.hamburg.de
Fachrichtung Umwelttechnik / Umweltschutz: Herr Kalytta, Telefon: 040 / 4 28 40-23 42, Amt für Immisionsschutz und Betriebe, E-Mail: peter.kalytta@bsu.hamburg.de
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