Naturschutzgebiete
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Auf der Insel Neßsand
Hamburg liegt bei der Ausweisung von Naturschutzgebieten bundesweit vorn. Über 8% seiner Landesfläche sind derzeit Naturschutzgebiete (NSG), ein Wert, den kein anderes Bundesland auch nur annähernd erreicht. Im Koalitionsvertrag zwischen den Grünen und der CDU wird vereinbart, daß weitere Naturschutzflächen ausgewiesen werden sollen, insbesondere durch Erweiterung der Schutzgebiete Wittenberger Heide, Die Reit, Westerweiden/Alte Süderelbe, Rodenbeker Quellental und den Schutz des Flassbargmoores als Naturdenkmal.
Kuckuckslichtnelke im Moorgürtel Neugraben
Mit der Unterschutzstellung wird somit nicht nur die Funktionsfähigkeit des Naturhaushalts (Pflanzen- und Tierarten, Boden, Wasser, Luft / Klima) und das regionaltypische Landschaftsbild erhalten, sondern auch ein wichtiger Beitrag für die Lebensqualität im Ballungsraum Hamburg geleistet.
Moorregenerationsfläche im NSG Raakmoor
Der Schutz dieser Arten gelingt aber nur, wenn ausreichend große Lebensräume erhalten wer-den. Sie müssen mit anderen naturnahen Lebensräumen, vor allem solchen ähnlicher Ausprägung vernetzt sein. Allein der Aufbau großer vernetzter Biotopsysteme bietet eine Perspektive, langfristig stabile Lebensgrundlagen für die heimischen Tiere und Pflanzen zu schaffen.
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