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Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt

Wettbewerb „Familie gewinnt 2009", prämierte Projekte

Die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt prämierte auch in diesem Jahr Initiativen, die das Leben für Familien in ihrer Wohnumgebung stärkten, mit insgesamt 70.000 Euro. Eingereicht werden konnten Projekte und Initiativen, die das nachbarschaftliche Miteinander anregten oder Begegnungen und gemeinsame Aktivitäten förderten. Zusätzlich 10.000 Euro stellte die Hamburgische Wohnungsbaukreditanstalt (WK) bereit.

Kurzvorstellung

1.            Altona
1.1.        Das Gählerhaus

 Das Gählerhaus befindet sich in der Altonaer Altstadt, in einem Quartier, das durch hohes Verkehrsaufkommen, Hochhäuser und vielschichtige Problemlagen der Bewohner gekennzeichnet ist. Die Idee für das Projekt wurde ab Mai 2008 konkret, und setzte sich das Ziel, das Gählerhaus umzugestalten und damit zum Begegnungsort für Menschen aus dem Gebiet wird, und damit die Nachbarschaft nachhaltig belebt. Im Frühjahr 2009 wurde das Haus eröffnet, im März folgte ein Beteiligungsworkshop, sodass die Bewohner von Anfang an sich beteiligen, Verantwortung mit übernehmen und langfristig das Gählerhaus alleine verwalten können. Es entstehen immer mehr Angebote für Kinder, Jugendliche, junge Familien und Erwachsene, wie zum Beispiel Stillgruppen, Kindertagesstätten, Sprachkurse, Ausdrucksmalen, Kochkurse statt. Viele Menschen aus der Wohngegend nehmen die unterschiedlichen Angebote an. Zusätzlich wurde dadurch sogar der Park, in dem das Gählerhaus steht, belebt.

 

1.2.          Luthercampus

Im Jahr 2008 hat die Luther-Gemeinde in Bahrenfeld-Süd das Familienzentrum „Luthercampus“ gegründet. Ziel des Luthercampus‘ ist es Angebote zu machen, welche den Alltag von Familien erleichtern. Es soll Familien auch möglich gemacht werden, Beziehungen aufzubauen, um in der Kinderbetreuung flexibler zu werde. So ist er ein Begegnungs- und Beratungszentrum der Luthergemeinde mit Kindergarten, verschiedenen Beratungsstellen, einem Café und einem Außengelände für Alt und Jung. Mit dem Projekt möchte die Kirchengemeinde ihren christlichen Glauben durch Offenheit und Gastfreundlichkeit praktizieren und praktische und konkrete Lebenshilfe für das Quartier und alle Hilfesuchenden anbieten.

 

1.3.          Kletteroase im Kirchturm

 Die Paul-Gerhardt-Kirche in Bahrenfeld hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Kirche selbst und ihre Außenflächen im Rahmen des Projekts „Oase im Stadtteil – offene Kirche“ vermehrt öffentlich zugänglich zu machen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt verstärkt auf der Kinder- und Jugendarbeit, sodass seit 2009 eine zweite Pfarrstelle für diesen Bereich besetzt ist. Das nächste Teilprojekt ist eine Kooperation mit der Max-Brauer-Schule und soll für die Kinder eine Kletterwand im Kirchturm der Gemeinde sein, diese bietet den Kindern die Möglichkeit zur Bewegung und zum Erlernen wichtiger Fähigkeiten in Kommunikation und Teamarbeit. Das Klettern soll das Grundvertrauen der Kinder in sich selbst stärken und persönliches aktives Handeln unterstützen.

 

2.            Bergedorf
2.1.         Kindertisch Ratzeputz

 Zweimal wöchentlich findet in den Jugendräumen der Gemeinde St. Petri und Pauli der Kindertisch Ratzeputz statt. Es kommen regelmäßig 12 Kinder, um dort zu Essen, Hausaufgaben zu machen oder für die Schule zu üben und um anschließend zu spielen. Die Räume befinden sich in einer gemütlich eingerichteten Vierzimmerwohnung, die sich „Wolke 7“ nennen. Manche Eltern können aufgrund mangelnder Zeit oder mangelnder Sprachkenntnisse nicht helfen, da viele Familien einen Migrationshintergrund haben. Der Kindertisch Ratzeputz hat es sich mit seinen 12 Helfern zur Aufgabe gemacht die Eltern zu entlasten und mit ihrem Angebot die Kinder zu unterstützen. Die schulischen Leistungen der teilnehmenden Kinder haben sich auch durch das Projekt bereits  tatsächlich in dem letzten Jahr sichtbar verbessert. Einmal im Monat findet zusätzlich eine Kinderparty statt und es werden darüber hinaus auch Ausflüge organisiert, um die Gemeinschaft unter den Kindern zu fördern.

2.2.        Meine Zukunft

 ‚Meine Zukunft‘ ist seit März 2008 ein Boxangebot für Jugendliche bis 25 Jahre in Neuallermöhe-West. Das Training durch einen erfahrenen und sozial kompetenten Trainer gilt besonders den Jugendlichen, die bereits durch  gewalttätiges Verhalten aufgefallen sind oder sich in einem solchen Umfeld bewegen. Durch das Training sollen ihnen positive Werte vermittelt werden, wie Fairness und Verantwortung. Außerdem soll die persönliche Entwicklung, die realistische Selbsteinschätzung und das soziale Miteinander gefördert werden. Durch dieses Angebot möchte das Projekt einen positiven Beitrag zur Gewaltprävention leisten. Um das zu realisieren, organisiert das Projekt über das Boxen hinaus Gespräche mit Jugendrichtern oder stellt wichtige Kontaktadressen wie den Jugendimmigrationsdienst des Internationalen Bundes oder das Bewerbungstraining

„Gib Gaz“  vor. Da ein Großteil der Bewohner von Neuallermöhe-West einen Migrationshintergrund hat, ist das gut angenommene Boxtraining eine sehr gute Möglichkeit, die Gruppierungen unterschiedlicher Nationalitäten zueinander zu bringen und Vorbehalte gegeneinander abzubauen.

 

3.            Eimsbüttel
3.1.        Generationen verbindende Masha’s

 In Eidelstedt befindet sich das Café für Familien, dessen räumliche Kapazitäten ausgelastet waren, sodass die SAGA ihre Räume einer ehemaligen Kneipe namens „Masha“ zur Verfügung gestellt hat. Dadurch konnte das Angebot für die Nachbarschaft weiter ausgebaut werden, sodass inzwischen verschiedene Gruppen ihr „zu Hause“  dort gefunden haben. Insgesamt um die 20 Kinder nehmen Tanzstunden für  Hip Hop und Break Dance. Es gibt einen projektbezogenen Jugendtreff, Senioren treffen sich für Kopf- und Fitnesstraining und ca. 20 deutsche und türkischstämmige Kinder nehmen dort Saz-Unterricht, Saz ist eine türkische Laute. Darüber hinaus ist das Gebäude Treffpunkt für den Quartiersbeirat Eidelstedt Ost und den Quartiersverein Eidelstedt Ost, der planmäßig langfristig die Aufgabe des Quartierbeirats übernehmen soll. Das Angebot macht deutlich, dass sich dort sowohl die ganz Jungen als auch die ganz Alten treffen, sodass es sich zu Recht das „Generationen verbindende Masha’s“ nennt.

3.2.        Lokstedt aktiv – das lokale Bündnis für Familie in Lokstedt belebt den Stadtteil!

Im Jahr 2006 wurden zwei Gremien zu „Lokstedt aktiv“ zusammengeschlossen. Zum einen das Lokstedter Forum, das dem Vergessen des Stadtteils entgegenwirken wollte. Zum anderen die AG Familienförderung, die Aufgrund der großen Differenzen der Bewohner der Lenzsiedlung  gegründet wurde (30% unter 18 Jahren und mit  über 60 Nationen vertreten). Das Ziel des neuen Netzwerks mit 36 eng kooperierenden Bündnispartnern aus unterschiedlichsten Organisationen und Berufsfeldern ist der Erhalt und die Verbesserung des familienfreundlichen Stadtteils Lokstedt, der ein citynahes und grünes Wohnen ermöglicht.  Unter dem Dach ihres Projekts „Lokstedt Aktiv“ werden jedes Jahr u.a. Sommer- und Straßenfeste, Aufräumaktionen, Gedenkveranstaltungen, Advents- und Neujahrsaktivitäten organisiert aber auch inhaltliche Projekte z.B. zu den Themen Bildung und Ausbildung, Wohnen, Verkehr, Kinder- und Familienfreundlichkeit des Stadtteils durchgeführt. Viele Ideen und Projekte wurden durch Bürger angeregt und durch den Einsatz vieler ehrenamtlicher Helfer hat sich das Bündnis gefestigt und wird gut in der Öffentlichkeit wahr- und angenommen. Die Angebote bilden auch Brücken der Begegnung für die primär deutschen Familien in Einfamilienhaus-Gebieten und der angrenzenden interkulturell geprägten Lenzsiedlung.

 

4.            Hamburg Mitte

4.1.        Projekt Musikklang Horn

 Das Projekt Musikklang Horn ermöglicht es Kindern und Jugendlichen aus dem Stadtteil Horn und Billstedt kostengünstig, und in Härtefällen umsonst, ein Musikinstrument erlernen zu können. Im Schuljahr 2008/2009 startete das Projekt mit Geige und Saz im Haus der Jugend in der Manshardstraße, seit dem letzten Schuljahr gibt es insgesamt sechs Gruppen mit 40 Kindern, die von  zwei professionellen Musiklehrern begleitet werden.  In Horn leben viele Familien mit Migrationshintergrund, sodass auch viele Kinder unterschiedlicher Kulturen Teil dieser Gruppe sind und darüber hinaus lernen, mit anderen Kulturen umzugehen. Durch das Erlernen eines Instruments werden den Kindern Werte wie z.B. Geduld und die Aufnahme von Kritik beigebracht, aber auch Sozialkompetenzen und durch Gruppen- und Einzelauftritte mehr Selbstwertgefühl vermittelt.

 

5.            Hamburg Nord

5.1         Kinderfreundlicher Friedrichsberg

 Das Projekt ‚Kinderfreundlicher Friedrichsberg‘ ist durch die Bewohner des ‚Parkquartier Friedrichsberg‘ gestartet worden. Auf Teilen des ehemaligen Krankenhausgeländes Eilbek entsteht seit dem Frühjahr 2006 das Parkquartier Friedrichsberg mit mehr als 400 Wohnungen, davon ein großer Teil in Baugemeinschaften. Ziel aller Beteiligten ist Kinder- und Familienfreundlichkeit: von den Wohnungsgrundrissen und Ausstattungen über die Gemeinschaftsanlagen und allgemeinen Verkehrsflächen bis hin zu den benachbarten Park- und Spielflächen. Das Ziel des Projekts ist es einen attraktiven Lebensraum für Kinder zu schaffen, und das nachbarschaftliche Miteinander über das ‚Parkquartier Friedrichsberg‘ hinaus zu initiieren. Dazu vernetzen sie sich mit dem lokalen kulturellen, stadtteilorientierten, sportlichen und pädagogischen Institutionen und Wohnungsgenossenschaften, sodass ein breites Angebot für den gesamten Stadtteil entsteht. So werden zum Beispiel Entdeckertouren im Park oder Trampolinhüpfen im Nachbarsgarten angeboten oder es findet ein Treff zum Märchenlesen an nassen Herbstabenden statt.

5.2.        Integration durch Sprachförderung – Deutsch- und Kochkurs

              der Baugenossenschaft Fluwog-Nordmark eG

 In der Walter-Schmedemann-Straße und Essener Straße in Langenhorn leben seit 2006 Familien aus vielen verschiedenen Ländern. In den unterschiedlichen Herkünften resultieren aber auch verstärkt Spannungen, Missverständnisse und Vorurteile. Das Programm ‚Integration durch Sprachförderung‘ will mit gemeinsamen Sprachunterricht und Kochen den Vorbehalten entgegenwirken. Hauptziel ist es jedoch mit dem wöchentlichen Unterricht in Deutsch den Frauen mit Migrationshintergrund die Integration leichter zu machen. Anhand von aktuellen Themen und Alltagsbeispielen lernen die Frauen Deutsch im Alltag anwenden zu können. Einmal im Monat kochen die Frauen zusammen, um die verschiedenen Sitten und Lebensweisen kennen zu lernen und Beziehungen zueinander aufzubauen. Die 15 Teilnehmerinnen kommen vorwiegend aus den ehemaligen Sowjetrepubliken, Afghanistan, der Türkei und Polen. Das Angebot ist besonders niedrigschwellig, da es vor Ort und der Kostenbeitrag sehr gering gehalten ist, zudem wird parallel Kinderbetreuung angeboten. Bisher konnte der Kurs erreichen, dass sich die Deutschkenntnisse vieler Frauen schon erheblich verbessern konnten, Freundschaften zwischen den Frauen und Kulturen entstanden sind, und Frauen außerdem ermutigt wurden, intensivere Sprachkurse zu besuchen.

5.3.        Lesecafé Dulsberg

 Nachdem 2005 die öffentliche Bibliothek in Dulsberg geschlossen wurde, protestierten Bürger und forderten einen Ersatz. Das Stadtteilbüro Dulsberg hat sich der Förderung dessen angenommen und daraufhin in Zusammenarbeit mit der Gesamtschule Alter Teichweg und der stadtteilinternen Arbeitsgruppe „Leseförderung“ die Inhalte und Ziele für das Lesecafé Dulsberg erarbeitet. In einem auf dem Schulgelände  bereitgestellten Raum ist die alternative Stadtteilbibliothek 2007 eröffnet worden. Für 1€ pro Jahr kann aus über 2000 Medien das Passende ausgeliehen werden, ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Sprach- und Leseförderung von Kindern, Jugendlichen und insgesamt Familien mit einem Migrationshintergrund. Darüber hinaus bietet das Lesecafé regelmäßig Programm in Form von Lesenächten (6+ Jahre), Bilderbuchkino (3+ Jahre) und eine Schreibwerkstatt für Erwachsene an. Das Lesecafé ist vier Mal die Woche für die Bewohner Dulsbergs geöffnet, Lehrer können ihre Schulstunden dort verbringen und für Schüler ist es ein Aufenthaltsort in Pausen und Freistunden.


5.4.        Begegnungsfest Husumer Straße

 Die Husumer Straße liegt in Hoheluft-Ost und wird von zirka 800 Menschen mit vielen Familien und einem relativ breiten sozialen Hintergrund bewohnt. Die Anonymität in der Nachbarschaft bewegte einen der Bewohner dazu, ein Nachbarschaftsfest nach Pariser Vorbild zu starten. Dazu wurde die Straße gesperrt, um dort zum einen besonders für die Kinder Angebote zu machen, damit diese sich kennenlernen und miteinander spielen können, zum anderen, damit durch ein zusammengetragenes Buffet an Tischen die Nachbarn miteinander in Kontakt zu kommen. Das Begegnungsfest Husumer Straße wurde seit 2007 jährlich durchgeführt und hat das Klima in der Nachbarschaft deutliche verbessert, Menschen begrüßen sich, knüpfen Freundschaften, reden nun miteinander und helfen sich gegenseitig. Auch die Kinder spielen häufiger zusammen.

 

6.            Harburg
6.1.        Das Falkcafé

 Zwei Frauen wollten einen kulturellen und sozialen Treffpunkt in ihrem Stadtteil Neugraben schaffen. Bevor sie ihre Vision von dem Café umsetzen, führten sie Gespräche mit vielen Bewohnern, um herauszufinden, was deren Bedürfnisse sind. Sie fanden zum einen heraus, dass die Enttäuschung darüber, dass der Stadtteil anscheinend vergessen wurde, groß ist, zum anderen, dass auch ein großer Beratungsbedarf für viele Menschen besteht. So schufen sie gemeinsam einen Raum, in dem allgemeine und persönliche Probleme besprochen werden können. Die Räumlichkeiten befinden sich in der Schule Am Falkenberg, das Mobiliar wurde durch Spenden ermöglicht. Im November 2008 wurde das Café eröffnet und bietet nun einen offenen Treffpunkt im Stadtteil, offenen Themenstammtisch, Informationsveranstaltungen, Angebote aus Kultur und Politik, Freizeitaktivitäten, Erstberatung  und Vermittlung in Gesundheit, Familie, Erziehung an. Einige Gäste besuchen das Café, um günstig zu essen, andere um sich zu informieren. Das Café ermöglicht Bürgern sich im Café vorzustellen und teilweise aus der häuslichen Isolation herauszukommen.

 

7.            Wandsbek
7.1.        Gemeinschaftsprojekt Stadtteilversammlung und Treff Großlohe

 Bis 2005 wurde Großlohe aufgrund seiner strukturellen Probleme im Rahmen des Hamburgischen Stadtteilentwicklungsprogramms besonders gefördert. Als diese Förderung auslief, schlossen sich Bewohnerinnen und Bewohner und andere lokale Akteure zur Stadtteilversammlung Großlohe zusammen, um die erfolgreiche Arbeit ehrenamtlich fortzusetzen. Sowohl die Stadtteilversammlung möchte die  nachbarschaftlichen Stadtteilstrukturen mit ihren Angeboten fördern.
Die Stadtteilversammlung arbeitet projektorientiert mit Arbeitsgruppen zu den Schwerpunkten „Zukunft“, „Veranstaltungen“, „Lebensqualität“, „Ring 3“, Öffentlichkeitsarbeit. Mit Stadtteilversammlungen und runden Tischen möchten sie die Interessen der Bewohner Großlohes und der lokalen Einrichtungen bündeln. Der „Treff  Großlohe“ bietet die Heimat für die Stadtteilversammlung, aber auch für Vereine, welche offene gemeinschaftliche Aktivitäten und Hilfen für die gesamte Nachbarschaft ermöglichen: Es finden Grillfeste, Spielplatzreallies, Selbsthilfegruppen, Sprach- und Computerkurse u.a. statt.

7.2.          Nachbarschaftsförderung im Quartier: Der Nachbarschaftstreff Friedrichshainstraße 9

  Im Mai 2007 wurde der Verein ‚Förderung der Gemeinschaft in der Harabu e.V.‘ gegründet, um das soziale Miteinander der Mitglieder von der Hamburg-Rahlstedter Baugenossenschaft zu fördern. Ziel war es, Begegnungsstätten zu schaffen und vor allem die jungen Menschen mit den älteren zusammenzuführen. Eine leerstehende Gaststätte wurde von engagierten Nachbarn komplett renoviert, sodass seit 2008 Nachbarschafträume zur Verfügung stehen. Seitdem haben sich zehn selbstständig organisierte Gruppen gebildet wie z.B. ein Skattreff, ein Nähkurs, Kochen mit Singles. Unterschiedlichste Workshops (z.B. zur Pflegeversicherung) und Events ermöglichen es den Bewohnern Nachbarn anzusprechen, kennenzulernen und Beziehungen aufzubauen.