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Energiesparlampen - was ist dran und drin ?

Energiesparlampen schonen Klima und Umwelt noch mehr, wenn sie am Ende umweltgerecht recycelt werden.

Energiesparlampe

(klima.hamburg.de)

Vor ein paar Jahren noch exklusives Leuchtmittel für innovative Öko-Fans, finden sich Energiesparlampen heute schon als preiswerte Discounterware im Supermarkt und werden demnächst allgegenwärtiger Standard für elektrisches Licht sein. Denn seit  dem 1. September 2009 verschwinden die liebgewonnenen, aber Strom fressenden Glühlampen allmählich aus den Verkaufsregalen und ab dem 1. September 2010 gilt die zweite Stufe des Glühlampenausstiegs.

Energiesparlampen sparen wirklich Energie und schonen damit das Klima. Jede Energiesparlampe, die eine alte Glühlampe ersetzt, ist ein kleiner Baustein für die Zukunft. Aber irgendwann muss auch die Energiesparlampe ersetzt werden.
Und auch die Entsorgung der neuen Lampen geht neue Wege

Energiesparlampen heißen technisch korrekt Kompaktleuchtstofflampen und funktionieren genauso wie die bekannten stabförmigen Leuchtstofflampen ("Neonröhren") als Gasentladungslampen. Das elektronische Vorschaltgerät, das bei den stabfömigen in der Lampenhalterung sitzt und für die Zündung der Lampe sorgt, ist bei den kompakten im Lampensockel eingebaut. Nur deshalb kann man die Energiesparlampe in jede herkömmliche Leuchte einschrauben. Die elektronischen Bauteile im Lampensockel wandern mit in den Müll. Getrennte Sammlung und Recycling spart somit knappe Rohstoffe und natürlich nochmal Energie.

Gasentladungslampen enthalten technisch bedingt in geringen Mengen giftiges Quecksilber. Hierfür gelten EU-weit einheitliche Grenzwerte. Bei Energiesparlampen ist der Grenzwert 5 mg Quecksilber pro Lampe. Der beste Stand der Technik liegt bereits bei 1,23 mg. Geht wirklich mal eine Lampe zu Bruch, lassen sich die Quecksilberspuren durch Lüften schnell beseitigen. Wenn aber alle Energiesparlampen aus Hamburg in die Müllverbrennungsanlagen gelangten, dann würden diese trotz bester Filteranlagen immerhin ein Prozent Quecksilber mehr ausstoßen. Das  lässt sich durch richtige Entsorgung einfach vermeiden.

ElektroG-Symbol

(BMU)

Alle Leuchtstofflampen gelten rechtlich als Elektrogeräte und können deshalb auf jedem Recyclinghof kostenfrei abgegeben werden. In Hamburg nimmt die Stadtreinigung die Lampen zusätzlich bei der mobilen Problemstoffsammlung und bei der Sperrmüllabholung an. Zunehmend gibt es auch in Ihrer Nähe beim Einzelhandel Rückgabemöglichkeiten. Nur in die Restmülltonne dürfen die Lampen nicht !

 

Von der Restmülltonne zur Recyclingbox

Elektro-Altgeräte: Von der Restmülltonne zur Recyclingbox / take-e-way
Neues Sammelsystem für die bequeme Entsorgung von Energiesparlampen und kleinen Elektrogeräten. »
Ab dem 1. September 2010 muss auf der Verpackung von quecksilberhaltigen Lampen der Quecksilbergehalt ausgewiesen sein, außerdem der Hinweis auf eine Website, auf der Empfehlungen für die Entsorgung gegeben werden. 

Der große Vorsatz für die Lampenrevolution: 

Energie sparen und Klima schützen durch das neue Licht.
Umwelt und Ressourcen schonen durch Lampenrecycling.

Setzen Sie Lichtzeichen !

Umfassende Informationen über Energeisparlampen finden Sie bei  www.lichtzeichen.de,

Informationen zum Glühlampenausstieg beim BMU .

Ein Beitrag zum Quecksilberproblem: Deutschlandfunk, April 2009

Kontaktmöglichkeit
Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt Entsorgungsberatung Abfallwirtschaft Gabriele Ackermann Billstraße 84 20539 Hamburg
Tel.: Fax: E-Mail:
040 428454326 040 428452068 gabriele.ackermann@bsu.hamburg.de
Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt, Abteilung Abfallwirtschaft Katrin Hennicke Entsorgungsberatung, Fachbetriebe Raum 2.016 Billstraße 84 20539 Hamburg
Tel.: Fax: E-Mail:
040 428454203 040 428452068 katrin.hennicke@bsu.hamburg.de