Energiesparlampen - was ist dran und drin ?
(klima.hamburg.de)
Energiesparlampen sparen wirklich Energie und schonen damit das Klima. Jede Energiesparlampe, die eine alte Glühlampe ersetzt, ist ein kleiner Baustein für die Zukunft. Aber irgendwann muss auch die Energiesparlampe ersetzt werden.
Und auch die Entsorgung der neuen Lampen geht neue Wege
Energiesparlampen heißen technisch korrekt Kompaktleuchtstofflampen und funktionieren genauso wie die bekannten stabförmigen Leuchtstofflampen ("Neonröhren") als Gasentladungslampen. Das elektronische Vorschaltgerät, das bei den stabfömigen in der Lampenhalterung sitzt und für die Zündung der Lampe sorgt, ist bei den kompakten im Lampensockel eingebaut. Nur deshalb kann man die Energiesparlampe in jede herkömmliche Leuchte einschrauben. Die elektronischen Bauteile im Lampensockel wandern mit in den Müll. Getrennte Sammlung und Recycling spart somit knappe Rohstoffe und natürlich nochmal Energie.
Gasentladungslampen enthalten technisch bedingt in geringen Mengen giftiges Quecksilber. Hierfür gelten EU-weit einheitliche Grenzwerte. Bei Energiesparlampen ist der Grenzwert 5 mg Quecksilber pro Lampe. Der beste Stand der Technik liegt bereits bei 1,23 mg. Geht wirklich mal eine Lampe zu Bruch, lassen sich die Quecksilberspuren durch Lüften schnell beseitigen. Wenn aber alle Energiesparlampen aus Hamburg in die Müllverbrennungsanlagen gelangten, dann würden diese trotz bester Filteranlagen immerhin ein Prozent Quecksilber mehr ausstoßen. Das lässt sich durch richtige Entsorgung einfach vermeiden.
(BMU)
Von der Restmülltonne zur Recyclingbox
Neues Sammelsystem für die bequeme Entsorgung von Energiesparlampen und kleinen Elektrogeräten. »
Der große Vorsatz für die Lampenrevolution:
Energie sparen und Klima schützen durch das neue Licht.
Umwelt und Ressourcen schonen durch Lampenrecycling.
Setzen Sie Lichtzeichen !
Umfassende Informationen über Energeisparlampen finden Sie bei www.lichtzeichen.de,
Informationen zum Glühlampenausstieg beim BMU .
Ein Beitrag zum Quecksilberproblem: Deutschlandfunk, April 2009

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