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Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz

Konjunkturoffensive schafft neue Projekte in der Drogen- und Suchthilfe

Die Hamburger Gesundheitsbehörde stellt aus Mitteln der Konjunkturoffensive II des Bundes die ersten 2,5 Millionen Euro zur Finanzierung von Bauvorhaben im Drogen- und Suchthilfebereich zur Verfügung.

Bauzeichnung Martha Stiftung Bauzeichnung

(Martha Stiftung)

Bauschild Konjunkturoffensive Bauschild

(Martha Stiftung)

Bauzeichnung Jugend hilft Jugend e. V. Bauzeichnung

(JhJ e.V.)

Von den insgesamt vier über die Konjunkturoffensive II des Bundes durch die Fachabteilung Drogen und Sucht der Behörde für Soziales, Familie, Gesundheit und Verbraucherschutz geförderten Projekten sind zwei Bauvorhaben in der Umsetzung. Davon wird eines bereits in diesem Jahr abgeschlossen sein.

Der Verein Jugend hilft Jugend e.V. (JhJ e. V.) baut auf seinem Gelände in der Leverkusenstraße in Hamburg-Altona an das vorhandene Therapiehaus einen viergeschossigen Ergänzungsbau. Das neue Gebäude ist nach Fertigstellung barrierefrei und bietet behindertengerechte Wohnmöglichkeiten.

In dem Neubau sollen neben den Eingliederungshilfeeinrichtungen „Soziale Orientierung“ und „Betreutes Wohnen“ auch das ambulante Angebot „Arbeit und Ganztagsbetreuung“ untergebracht werden. Darüber hinaus werden die Plätze für das Angebot „Soziale Orientierung“ von 12 auf 17 erweitert sowie zusätzlich fünf Einzelappartements den Klientinnen und Klienten des „Betreuten Wohnens“ zur Verfügung stehen. Ziel dieses Vorhabens ist es, die Eingliederungshilfe den  bundesweiten Standards anzupassen und weitere verknüpfende Angebote des Trägers  fachlich zu integrieren.

Die Freie und Hansestadt Hamburg beteiligt sich an dem Bauvorhaben mit  2 Millionen Euro. Die Bauarbeiten begannen mit einem feierlichem Spatenstich und der Bauschildaufstellung am 4. Juni diesen Jahres, an der auch der Gesundheitssenator Dietrich Wersich teilnahm.

Mit dem Anbau an die Fachklinik des SuchtTherapieZentrums Hamburg schafft die Martha Stiftung am Standort Hummelsbüttler Hauptstraße ein ergänzendes Angebot für Mütter und Väter, die ihre Kinder mit in die Therapie bringen.

Es entstehen neben verschiedenen Multifunktionsräumen vier zusätzliche Appartements mit abgetrennten Kinderschlafräumen.  Nach Fertigstellung wird es daher möglich sein bis zu acht Kinder mit aufzunehmen. Für Mütter, Väter und Kinder wird es zusätzliche therapeutische und betreuende Angebote geben.

An den Gesamtkosten beteiligt sich die die Freie und Hansestadt Hamburg  mit 500.000 Euro. Die Baumaßnahme wurde im Sommer dieses Jahres abgeschlossen. Die neuen Räumlichkeiten wurden im Rahmen einer Fest- und Fachveranstaltung mit einer Rede der Staatsrätin Dr. Angelika Kempfert am 25. August 2010 eröffnet.

Kontaktmöglichkeit
Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz Fachabteilung Drogen und Sucht Doris Dose Planung und Qualiätsentwicklung, Alter und Sucht, Migration und Sucht, Neue Medien Billstraße 80 20539 Hamburg
Tel.: Fax: E-Mail:
040 42837-2077 040 42837-2086 doris.dose@bgv.hamburg.de