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Evaluation des Deutschen Zentrums für Suchtfragen des Kindes- und Jugendalters am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf

Screenshot der Internetseite des Deutschen Zentrums für Suchtfragen des Kindes- und Jugendalters

(www.dzskj.de)

Ausgehend von der Tatsache, dass zu wenig Forschungswissen über den Suchtmittelkonsum bei Kindern und Jugendlichen zur Verfügung steht und nur wenig Kenntnisse über die Suchtgefährdungen und ihre Behandlung bei Kindern und Jugendlichen bestehen, wurde 2006 das DZSKJ am Universitätsklinikum Eppendorf gegründet und als Arbeitsbereich der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters im Zentrum für Psychosoziale Medizin etabliert.

Die Freie und Hansestadt Hamburg leistet seither eine Sockelfinanzierung für das DZSKJ, die vom UKE durch eigene Mittel und durch die Einwerbung von Drittmitteln ergänzt wird.

Mit der Förderung durch die Freie und Hansestadt Hamburg war die Erwartung verbunden, dass das DZSKJ zwei Arbeitsschwerpunkte entwickelt. Zum einen den der Forschung, hier insbesondere Grundlagenforschung zu den Ursachen von Suchtgefährdung, zur Prävention und Früherkennung bei Suchtmittelkonsum und zur Behandlung von Suchtstörungen im Kindes und Jugendalter. Der zweite Arbeitsschwerpunkt sollte insbesondere der Qualitätsentwicklung und Sicherung der indizierten Suchtprävention in Hamburg dienen.

Inwiefern dies gelungen ist, wurde nach Ablauf von drei Jahren der Tätigkeit evaluiert. 

Den Auftrag dafür erhielt Prof. Dr. med. Franz Resch, Ordinarius für Kinder- und Jugendpsychiatrie des Universitätsklinikums Heidelberg, der zu einer positiven zusammenfassenden Bewertung kommt:

„Das DZSKJ hat in zusammenfassender Würdigung die ihm übertragenen Aufgaben und Tätigkeitsbereiche hervorragend bearbeitet und die an das Zentrum gerichteten Erwartungen erkennbar erfüllt bis übertroffen. Das DZSKJ hat sich in seiner wissenschaftlichen Entwicklung, wie in den Bereichen Qualitätssicherung, in lokaler, nationaler und internationaler Perspektive bewährt und ist zu einem unverzichtbaren Schwerpunkt im Themenbereich „Suchtstörungen bei Kindern und Jugendlichen“ geworden. Das DZSKJ bildet damit im Netzwerk der Hamburger Institutionen zu diesem Thema einen Knotenpunkt („Hot-Spot“), der die Weiterentwicklung der Netzwerkarbeit nachhaltig unterstützen kann und zur Qualitätsverbesserung in Forschung und Praxis beiträgt.“

Das Gutachten besteht aus zwei Teilen, dem eigentlichen Bericht und den ergänzenden Antworten auf vertiefende Fragen. Beide Teile sind in einer PDF-Datei zusammengefügt.