Start der Kampagne "Automatisch Verloren" 2011
(Hamburgische Landesstelle für Suchtfragen e.V.)
Seit Inkrafttreten des Glücksspielstaatsvertrages im Jahr 2008 haben die Diskussionen über Glücksspiele und die daraus entstehenden Gefahren in der Öffentlichkeit zu einer erhöhten Sensibilität für diese Problematik geführt. Es gibt immer mehr Menschen, die professionellen Rat und Unterstützung in einer der Beratungsstellen suchen. Allein in Hamburg waren es im Jahr 2011 rund 1.000 Hilfesuchende. Studien gehen davon, dass ungefähr 0,2 bis 0,6 Prozent der 18- bis 65-jährigen in Deutschland glücksspielsüchtig sind, bis zu 5,5 Prozent betreiben ein riskantes Spiel, das sich leicht zu einem süchtigen Verhalten entwickeln kann.
Mit der diesjährigen Kampagne sollen auch gezielt Menschen aus anderen Kulturen angesprochen werden. Es stehen Informationsmaterialien in Türkisch, Persisch, Französisch und Englisch zur Verfügung. Auf der Internetseite www.automatisch-verloren.de , die um einen türkisch-sprachigen Teil ergänzt wurde, können sich Interessierte und Betroffene über die Risiken, die von Glücksspielen ausgehen, und über Beratungsmöglichkeiten in Hamburg informieren.

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