Bezirk Hamburg-Nord
(Hamburg-Nord)
Vorhaben des Bezirks Hamburg-Nord im Projekt
Die verschiedenen Bildungspotenziale sollen durch das Projekt „Lernen vor Ort“ in ihrer Entfaltung unterstützt werden. Dabei werden insbesondere die Bereiche des außerschulischen Lernens stärker in den Blick genommen. Die Verortung des Projekts im bezirklichen Fachamt Sozialraummanagement erlaubt die Verbreitung und Verbindung des Themas Bildung mit denen der Integration, Seniorenarbeit, Kultur, Sport und Beschäftigung.
Ein wichtiges Anliegen im Bezirk Hamburg-Nord ist der berufliche Wiedereinstieg nach Zeiten der Kindererziehung. Modellhaft soll untersucht werden, wie dieser Übergang besser bewältigt werden kann. Insbesondere die Gruppe der beschäftigungslosen Alleinerziehenden, ihre Bedarfe und Hemmnisse den beruflichen Wiedereinstieg zu bewältigen, wird bei dieser Untersuchung in den Blick genommen.
Schwerpunkte im Projekt
Im Aktionsfeld „Demografischer Wandel“ geht es um die Beteiligung älterer Menschen. Der Bezirk hat die Absicht, die Lernbedürfnisse von Seniorinnen und Senioren besser zu erfassen. Dabei will der Bezirk diejenigen einbeziehen, die benachteiligt sind und / oder über interkulturelle Kompetenzen verfügen. Dies soll modellhaft und vor allem an den Orten geschehen, an denen Senioren sich treffen und austauschen. Die Erkenntnisse über die Lernbedürfnisse und Kompetenzen dieser Zielgruppe sollen perspektivisch bei den entstehenden regionalen Bildungskonferenzen berücksichtigt werden, damit potentielle Anbieter ihre Angebote entsprechend ausrichten können.
Im Aktionsfeld „Integration“ liegt der Schwerpunkt auf der Koordinierung von Angebot und Nachfrage für Schülerinnen, Schüler und Eltern an Schulen in benachteiligten Gebieten. Es gibt im Bezirk Hamburg-Nord Mentorenprogramme, die an Schulen genutzt werden. Es soll überprüft und beschrieben werden, unter welchen Umständen diese Programme erfolgreich wirken, wie sie ggf. verbessert und unter welchen Bedingungen eine Ausweitung erfolgen kann, damit möglichst viele bildungsbenachteiligte Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund davon profitieren können. Gelingt dies, können dadurch Ziele, wie die Stärkung der sozialen Kompetenzen oder die Unterstützung des familiären Umfeldes in Bildungsfragen erreicht werden.
Ziel des Projektes
Das gemeinsame Ziel der Aktivitäten ist die Gestaltung einer Bildungslandschaft, in der erfolgreiche Bildungsbiografien unabhängig von sozialer und kultureller Herkunft gelingen können.

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