Tag des offenen Denkmals Macht und Pracht

Rund 140 sonst teils verschlossene Orte in ganz Hamburg öffnen im September ihre Türen für kostenlose Besichtigungen. 2017 stand der Denkmaltag unter dem Motto "Macht und Pracht". 

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Tag des offenen Denkmals Hamburg

Tag des offenen Denkmals

Termin/e
Der Termin für 2018 steht noch nicht fest.
Ort
diverse Ort in Hamburg und Umgebung
Eintritt
kostenlos, in einigen Fällen sind rechtzeitige Anmeldungen notwendig


Über den Tag des offenen Denkmals 2018 berichten wir rechtzeitig an dieser Stelle.
Das war der Tag des offenen Denkmals 2017.

Motto: Macht und Pracht

Wie wird Macht in Architektur verkörpert? Dieser Frage geht der diesjährige Tag des offenen Denkmals auf den Grund. 
In allen Kulturen der Welt werden Wohlstand, weltliche und religiöse Machtansprüche seit jeher über Kunst und Architektur ausgedrückt. Eine prachtvolle Formsprache und Ornamentik, teure Materialien und die Wahl angesehener, namhafter Baumeister, Künstler und Architekten können die Macht, die Position und die Absichten des Auftraggebers widerspiegeln. Der (bewusste) Verzicht darauf oder auch die Umnutzung eines bestehenden Gebäudes können eine bestimmte Haltung, den Geschmack, einen Zeitgeist oder auch Armut, Not und Zurückhaltung zum Ausdruck bringen. Denkmäler - ob prachtvoll oder bescheiden - geben Auskunft über soziale und kulturelle Verhältnisse. 

140 Denkmäler

Hamburg bietet dafür viele Zeugnisse. Der reiche Figurenschmuck des 1897 im Stil der Neorenaissance gebauten Rathauses sucht in der Hansestadt seinesgleichen. Die zahlreichen Kontorhäuser, die Handelskammer, das Haus der Patriotischen Gesellschaft, das Jenisch Haus und viele weitere Denkmäler im Hamburger Stadtgebiet stellen das kaufmännische Selbstbewusstsein, hanseatische Noblesse, Großzügigkeit und wirtschaftliche Macht architektonisch zur Schau. Passend zum Lutherjahr öffnen auch viele Kirchen ihre Pforten. An ihnen lässt sich die Transformation von Sakralräumen ablesen, die nach der Reformation stattfand. Neben Sakralbauten und Kaufmannshäusern können Besucher Gärten und Palais, Theater und Schulen, Industriedenkmäler und Forsthäuser, Kasernen und Stifte, Speicher und Firmenzentralen besichtigen. Von A wie Astronomiepark Hamburger Sternwarte in Bergedorf bis Z wie ehemalige Zwangsarbeiterbaracke in Fuhlsbüttel bietet der Tag des offenen Denkmals eine einmalige Gelegenheit einen Einblick in die Hamburger Stadtgeschichte anhand ihrer Denkmäler zu gewinnen. 

Mehr Infos zu: Das vollständige Programm Tag des offenen Denkmals 2017​​​​​​​

Familienprogramm

Viele Denkmäler haben speziell für Familien mit Kindern ein tolles Programm entwickelt. So können Kinder im Museum für textile Techniken e.V. mit Gold sticken, im Haus Anna Elbe können sie den Naturwald erkunden oder in der Bergedorfer Mühle Mehl mahlen. Es gibt Denkmal-Rallyes, Puppentheater, Vorführungen, Quiz, kindgerechte Führungen und auch Mitmachangebote. 

Mehr Infos zu: Gesamtes Familienprogramm 2017

Organisiert wird der Tag des offenen Denkmals vom Denkmalschutzamt und der Stiftung der Denkmalpflege Hamburg.

Informationen der FHH

Macht und Pracht
Rund 140 sonst teils verschlossene Orte in ganz Hamburg öffnen im September ihre Türen für kostenlose Besichtigungen. 2017 stand der Denkmaltag unter dem Motto "Macht und Pracht". 
20170911 09:48:19