Priorität hat eine möglichst rasche Flächenmobilisierung für Nutzungen im Sinne der genannten Ziele, insbesondere für den Bau von Wohnungen und Arbeitsstätten. Dies soll in vielfältigen Kooperationen mit den unterschiedlichen Akteuren der Stadtentwicklung erfolgen. Dazu gehören neue Modelle des Public Private Partnerships, die sich an das erfolgreiche Hamburger Modell der Business Improvement Districts anlehnen, sowie Stadt-Umland-Kooperationen. Mit den Bezirken sollen Zielvereinbarungen in Bezug auf künftige Bauflächenangebote und Einzelprojekte getroffen und Anreize zur Umsetzung gegeben werden. Das Ziel ist es, eine faire und funktionierende räumliche Verteilung der Chancen und Lasten zu erreichen, die sich aus der wachsenden Stadt ergeben.
Weitere Möglichkeiten der Steuerung liegen im strategischen Einsatz städtischen Eigentums, wie z. B. der gezielten Vergabe oder auch dem Ankauf von Grundstücken. Das wichtigste Steuerungsinstrument wird jedoch ein kontinuierlicher Dialog über die künftige Entwicklung der Stadt sein. Das Räumliche Leitbild bietet dafür einen robusten Rahmen. Es fixiert die langfristigen Ziele und Prioritäten der Stadtentwicklung und ist dennoch flexibel genug, um neue Entwicklungen aufzunehmen.