Gemeinsam für alle Kinder und Jugendlichen
Renate Nietschmann
(©Hamburg macht Schule)
Um ein solches Angebot bereit zu stellen, müssten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der verschiedenen Institutionen ihr jeweils spezifisches Wissen und Können in die RBK einbringen und es hier zum Wohle der Kinder und Jugendlichen zusammenführen. Das wird gewiss nicht leicht, weil die unterschiedlichen Einrichtungen sich in der Vergangenheit durchaus auch in Konkurrenz zueinander entwickelt haben. Deswegen gilt es, sich in diesem Prozess parteilich auf die Seite der Kinder und Jugendlichen zu stellen und unabhängig von der eigenen Institution immer wieder einzufordern, die beschlossenen Maßnahmen im Verhältnis zu den Zielen kritisch zu überprüfen.
Wenn es uns innerhalb der RBK gelingt, uns auf Qualitätsstandards für Erziehungs- und Bildungsprozesse zu einigen und über den eigenen Tellerrand zu blicken, dann könnten wir tatsächlich eine qualitative Verbesserung der Bildungslandschaft erreichen. Schulen, Häuser der Jugend, zum Teil auch Kin-dertagesstätten sind große öffentliche Einrichtungen, in denen öffentliches Leben für Kinder und Jugendliche bereits stattfindet, aber noch in weit größerem Maße stattfinden könnte. Sie müssen der zentrale Anlaufpunkt im Stadtteil für Kinder und Jugendliche sein bzw. werden. Insofern ist es auch geradezu zwingend, die Hamburger Bezirke indiesen Prozess einzubinden. Ob wir als RBK handlungsfähig werden oder uns bald wieder auflösen, weil niemand nur zusätzliche Termine wahrnehmen möchte, wird aus meiner Sicht ganzwesentlich davon abhängen, wer die Leitung übernimmt, mit welchen Befugnissen die RBK ausgestattet ist und obwir mit realistischen Schritten in diese Arbeit einsteigen.

Mister Wong
Webnews
Yigg
Del.icio.us