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Tatenberg – Vielfältige Freizeitmöglichkeiten am Ufer der Dove-Elbe

Neben stattlichen Landhäusern und modernen Siedlungen liegen hier Hamburgs größte Kleingartensiedlung, ein Yachthafen, ein modernes Wassersportzentrum mit Regattastrecke und ein idyllischer Badesee.

 

Imposantes Backsteingebäude im Hofschläger Weg
Imposantes Backsteingebäude im Hofschläger Weg (Bild: Christoph Bellin / bildarchiv-hamburg.de)

Tatenberg ist ein Stadtteil im Hamburger Bezirk Bergedorf. Zusammen mit dem Spadenland bildet das ehemalige Marschhufendorf die Nordwestspitze von Ochsenwerder. Auf einer Fläche von 3,1 Quadratkilometern leben weniger als 500 Menschen. Rechnet man die Bewohner des großen Kleingartenparks zwischen Hofschläger Weg und Tatenberger Bucht hinzu, kommt man allerdings auf eine weitaus größere Anzahl an Personen, die den Stadtteil bevölkern.

Urkundlich erwähnt ist Tatenberg erstmals 1315, damals noch unter dem Namen Tadekenberghe. Bis 1630 war das Gelände separat eingedeicht und sehr beliebt zur Errichtung von Landhäusern und Feriendomizilen. Wohlhabende Hamburger Kaufmannsfamilien verbrachten hier zwischen Dove- und Norderelbe gern die Sommermonate. Nachdem das Interesse abflaute, nahm die bäuerliche Nutzung Oberhand. Traditionell wird in Tatenberg vor allem Gemüse angebaut, heute jedoch vielfach in kleinerem Rahmen in einem der Kleingartenareale. Begehrt sind außerdem die Liegeplätze in einem der Yachthäfen an der Dove-Elbe.

 

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