The Fontenay Hotelprojekt Neue Luxusherberge für Hamburg

Anfang 2017 soll das Luxushotel "The Fontenay" an der Außenalster im Stadtteil Rotherbaum eröffnen und an der Spitze der deutschen Luxushotellerie stehen – so plant es Investor Klaus-Michael Kühne. Das Suiten-Hotel mit Sternerestaurant wird ihn mindestens 100 Millionen Euro kosten. Sein Ziel: mehr internationale Gäste nach Hamburg locken.

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Das Fontenay Hotel in Hamburg

Millionenprojekt: The Fontenay

Die Vision: Anfang 2017 – "Das beste Hotel Deutschlands" und "eines der besten Hotels in Europa", so der Plan von Investor Klaus-Michael Kühne, eröffnet am Alsterufer und lockt internationale Gäste nach Hamburg. The Fontenay heißt es und steht an der Stelle des im Januar 2013 geschlossenen Hotel InterContinental an der Fontenay 10 in Rotherbaum.

Kühne investiert mehr als 100 Millionen Euro in das Luxushotelprojekt. Über seine KÜHNE Immobilia GmbH will er das Grandhotel errichten. Im Februar 2014 begann der Abriss des InterContinental, das jahrzehntelang an dieser Stelle residierte, im August 2014 war Grundsteinlegung und damit Baustart für The Fontenay. Die Bauarbeiten schreiten seitdem zügig voran, am 20. November 2015 wurde bereits Richtfest gefeiert. Seit Baubeginn wurden 5.000 Tonnen Stahl und 24.000 Kubikmeter Beton verbaut. 

Markante Architektur und viel Grün

Für das markante Aussehen des einzigen Fünf-Sterne-Superior-Hotels in Hamburg zeichnet sich Architekt Jan Störmer von Störmer, Murphy and Partners verantwortlich. Das Hamburger Büro setzte sich in der Ausscheidung im September 2013 durch und entwickelte zusammen mit dem italienischen Designer Matteo Thun das, was bisher in Modellen und Animationen zu bewundern war und nun immer mehr Form annimmt: ein moderner Bau mit skulpturaler Formgebung aus drei ineinander verlaufenden Kreisen, der mit geschwungenem Rumpf und Dach besticht. Das Herzstück bildet ein verglaster und mit Bäumen begrünter Innenhof sowie das 27 Meter hohe Atrium. 18.000 Quadratmeter misst das Gebäude, umgeben wird es von einer Parkanlage.

Dachgeschoss als Luxus-Zentrum

Der Dachaufbau im sechsten und siebten Stockwerk ist das Highlight des Luxushotels. Dort wird ein Sterne-Restaurant mit Alsterblick untergebracht, das – wie erwartet – "das beste in Hamburg" werden soll und unter der Regie eines mit Michelin-Stern ausgezeichneten Chefkochs stehen soll. Die Begrenzung auf 40 Plätze soll der Lokalität Exklusivität verschaffen. Im Erdgeschoss befindet sich ein zweites Restaurant mit Außenterrasse.

Für weiteren Luxus sorgt der Wellnessbereich: Schwimmen mit Alsterblick soll ein Infinity-Pool, ein kantenloses Becken, möglich machen. Dabei soll die Wasserlinie des Schwimmbeckens mit der der Alster verschmelzen. Zusätzlich lassen sich auf dem Dach – in 25 Meter Höhe – im Außenpool Bahnen ziehen.

Alsterblick garantiert

The Fontenay wird 131 Gästezimmer und Suiten bieten. Die Zimmer haben eine Größe von mindestens 43 Quadratmetern, die beiden Topsuiten auf der vierten und fünften Etage erstrecken sich über 185 beziehungsweise 245 Quadratmeter. Wer dort residiert, wird einen Rundumblick auf Hamburg genießen können. Zudem sind alle Zimmer mit großer Fensterfront und Balkon ausgestattet, von dem man auf die Alster blickt. Licht-warme Farben, edles Echtholzparkett und eine Deckenhöhe von 2,60 Metern geben dem Gast dabei viel Luft, Licht und Raum.

Doch The Fontenay geht über ein normales Hotel hinaus. Durch 17 große Mietwohnungen wird das Haus zum dauerhaften Wohnsitz. Die Bewohner können selbstverständlich alle Annehmlichkeiten des Hotels nutzen.

Veranstaltungsfläche 

Im Gebäude sind zwei Innenhöfe untergebracht, die Licht bringen und für Kunstausstellungen genutzt werden sollen, kleine Salons stehen für exklusive Veranstaltungen bereit. Insgesamt sind vier Veranstaltungsräume mit einer Größe von 65 bis 220 Quadratmetern geplant. 

Ungewöhnlicher Empfang

Wer im The Fontenay eine Rezeption sucht, wird übrigens nicht fündig werden: Die Mitarbeiter empfangen ihre Gäste in Sitzgruppen, um noch persönlichere Gespräche und Betreuung umsetzen zu können.

Kühne hat Erfahrung

Klaus-Michael Kühne hat mit seinem engen Zeitplan ein ebenso ehrgeiziges wie teures Projekt gestartet. Doch der Milliardär hat bereits Erfahrung im Hotelwesen. Nachdem er das Schloss "Castell son Claret" auf der Insel Mallorca restauriert hatte, eröffnete er darin das gleichnamige 5-Sterne Hotel. Auch dort gibt es luxuriöse Suiten, der Koch trägt einen Michelin-Stern.