Allah-Las
- Datum
- Mi, 12.06.2013
- Kategorie
- Rock & Pop
- Künstler
-
Allah-Las
Drei der vier Bandmitglieder der Allah-Las arbeiteten bei Amoeba, dem legendären Schallplattenladen in Los Angeles. In dieser Zeit müssen sie häufiger mal in den 60er-Jahre-Kisten gewühlt haben, genauer gesagt in den Abteilungen Garage und Psychedelika. Selten hört sich retro so cool an wie bei diesen vier Jungs, die ganz offensichtlich mit einer Zeitmaschine einen Sprung getan haben müssen. Dabei nehmen sie von Garage nur den weniger bekannten melancholischen Anteil – kristallene Gitarre, langsames Schlagzeug, Mollharmonien und dunkle Töne – und vermischen ihn mit dem rifflastigen der psychedelischen Musik ohne die langatmige Gitarrensoli und solches Zeug. Dazu kommt eine leicht verhallte Stimme, die deutlich an Mick Jagger geschult ist, über eine pure Imitation aber weit hinausgeht. Wenn man das alles auf einer Platte zusammenmischt und diese dann auch noch Nick Waterhouse produzieren lässt, der für sich schon lange die 60er neu erfunden hat, ahnt man, welche Sounds einem da in den Ohren flirren. Irgendwo zwischen London und Kalifornien, zwischen Bergen, Strand und Übungsraum bewegen sich Musik und Haltung der Musiker. Waterhouse beschrieb es so: Es sei, als wäre ein Foto von Dennis Hopper lebendig geworden.
Die Allah-Las wollen ihre Version des kalifornischen Traums nun auch live bei uns präsentieren.