Tierartenschutz
Im Urstromtal der Elbe und im Grenzbereich zwischen atlantischem und kontinentalem Klima gelegen, durchzogen von Marsch und Geest und einem Fluss- und Grabensystem von einigen hundert Kilometern Länge, bietet Hamburg im Verhältnis zu seiner relativ kleinen Fläche sehr vielen Tierarten Lebensraum. Innerhalb der Landesgrenzen werden 41 Säugetiere, 160 Brutvögel, 17 Amphibien, 7 Reptilien, 51 Fische, 45 Libellen, 624 Großschmetterlinge, 25 Heuschrecken und 137 Mollusken angetroffen.
Unter ihnen gibt es neben Wachtelkönig, Siebenschläfer und Bachneunauge noch zahlreiche andere seltene Arten.
Siebenschläfer
Im Hinblick darauf, dass die Gefährdung der Arten nur in wenigen Fällen auf einen direkten Zugriff auf die Tiere, sondern meistens auf die Zerstörung bzw. das Fehlen für sie geeigneter Lebensräume zurückzuführen ist, kommt dem Biotopschutz eine besondere Bedeutung zu.
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