Traditionsschiffhafen Historische Schiffe vor Magellan-Terrassen

Der Sandtorhafen war bei seiner Eröffnung in den 1860er Jahren das erste künstlich geschaffene Hafenbecken Hamburgs und lange Zeit herrschte hier ein geschäftiges Treiben. Als aber der Containertransport immer mehr den Stückgutverkehr ersetzte, verlor der Hafen seine Bedeutung. Nach Jahren der Stilllegung wurde der Sandtorhafen 2008 als Traditionsschiffhafen wiedereröffnet.  

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Informationen zu dem Traditionsschiffhafen

Adresse
Am Sandtorkai, 20457 Hamburg
Öffentliche Verkehrsmittel
U3 Haltestelle Baumwall
Buslinie 111 Haltestellen Am Sandtorkai, Magellan-Terrassen
Parkplätze
Parkhaus Am Sandtorkai 6


Sehenswürdigkeiten in der HafenCity 

Der HafenCity mangelt es nicht an Sehenswürdigkeiten – und das obwohl der Stadtteil an der Elbe noch längst nicht fertiggestellt ist. Das Wahrzeichen der HafenCity ist die Anfang 2017 eröffnete Elbphilharmonie, doch auch das Unilever-Haus und der Marco-Polo-Tower sind schon jetzt Blickfänge am Wasser. Auch die Speicherstadt, die Elbe, das Meßmer Momentum und das Störtebeker Denkmal befinden sich in unmittelbarer Nähe. 

Traditionsschiffhafen seit 2008

Das Pendant zum Hamburg Cruise Center ist der beschauliche Traditionsschiffhafen mit seinen historischen Segelschiffen. Er wurde vor den Magellan-Terrassen in 2008 eröffnet und zählt somit zu den neueren Sehenswürdigkeiten im maritimen Stadtteil HafenCity. Die alten Schiffe sind von der Promenade aus sichtbar und auf einem 380 Meter langen schwimmenden Ponton können die anliegenden Schiffen noch näher begutachtet werden. In einem dieser Schiffe befindet sich Harrys Hafenbasar, der ursprünglich in einem Laden auf St. Pauli untergebracht war. Insgesamt gibt es Liegeplätze für 25 Boote. Flankiert wird das Becken durch drei restaurierte Hafenkräne. In dem Pavillion etwa in der Mitte der Pontonanlage befindet sich das Hafenmeisterbüro. Die ehrenamtlich arbeitenden Hafenmeister organisieren den Betrieb im Traditionsschiffhafen, darunter fällt beispielsweise die Betreuung der Schiffe und die Unterstützung bei Großveranstaltungen wie dem Hafengeburtstag

Begründung des modernen Hamburger Hafens 

Der Sandtorhafen war das erste künstlich geschaffene Hafenbecken in Hamburg. Es wurde in 1866 eröffnet. Dort konnten Frachtsegler und Dampfer längsseits am Kai liegend abgefertigt werden. Mit Hilfe von dampfgetriebenen Kranen ("Brownsche Dampfkrane") konnten die Waren aus den Laderäumen der Schiffe direkt in die Kaischuppen geliftet oder auf Eisenbahnwaggons bzw. Pferdefuhrwerke abgesetzt werden. Dieses Konzept war zu der damaligen Zeit neuartig und revolutionierte den Warenumschlag. Vorher wurden die im Strom der Elbe liegenden Schiffe mit Beischiffen gelöscht. Innerhalb weniger Jahrzehnte entstanden nach diesem erfolgreichen Grundmuster immer neue, größere und modernere Hafenbecken beidseits der Norderelbe. Seither gilt der Sandtorhafen als Begründung des modernen Hafens in Hamburg.

Der Sandtorhafen wird zum Traditionsschiffhafen 

Im Laufe der Zeit wurde der Sandtorhafen zu klein für die immer größer werdenden Schiffe, so dass er im 20. Jahrhundert überwiegend als Umschlagsplatz für kleinere Nord- und Ostseefahrer genutzt wurde. In den 1980er Jahren verlor der Sandtorhafen und mit ihm auch die anderen alten Hafenbecken des nördlichen Freihafens immer mehr an Bedeutung, da der Containertransport immer mehr den Stückgutumschlag ersetzte. In 1984 wurden die letzten hölzernen Kaischuppen abgerissen und das Areal verkam zu einer Industriebrache. Nach Jahren der Stilllegung war der Bereich des ehemaligen Sandtorhafens ein elementarer Bestandteil der Planungen zur HafenCity: Es entstanden Liegeplätze für historische Schiffe, die an die Geschichte des Ortes erinnern sollen. 

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Historische Schiffe vor Magellan-Terrassen
Der Sandtorhafen war bei seiner Eröffnung in den 1860er Jahren das erste künstlich geschaffene Hafenbecken Hamburgs und lange Zeit herrschte hier ein geschäftiges Treiben. Als aber der Containertransport immer mehr den Stückgutverkehr ersetzte, verlor der Hafen seine Bedeutung. Nach Jahren der Stilllegung wurde der Sandtorhafen 2008 als Traditionsschiffhafen wiedereröffnet.  
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