Uran im Trinkwasser? In Hamburg kein Problem!
Uran ist ein natürlicher Bestandteil von Gesteinen und Mineralien. In höheren Konzentrationen findet man Uran im Buntsandstein und Granit. Insbesondere in Gebieten mit diesen Gesteinformationen kann sich eine bestimmte Uranverbindung im Grundwasser lösen und dann im Trinkwasser nachgewiesen werden. Gebiete mit höheren Urankonzentrationen im Trinkwasser finden sich in Süddeutschland und vereinzelt in Mecklenburg-Vorpommern.
Die gesundheitliche Wirkung von Uran beruht auf seiner chemischen Eigenschaft und nicht auf seiner schwachen Radioaktivität. Das Schwermetall Uran kann zu Nierenschäden führen. Daher hat die Weltgesundheitsorganisation einen gesundheitlichen Leitwert von 0,015 mg/l festgelegt. Das Umweltbundesamt empfiehlt einen Leitwert von 0,01 mg/l einzuhalten. Dieser weltweit niedrigste Wert bietet allen Bevölkerungs- und Altergruppen lebenslange Sicherheit vor Nierenschäden durch Uran!
Im Hamburger Trinkwasser wurde seit 2003 ca. 480 Untersuchungen auf Uran durchgeführt. In über 90 % der Untersuchungen konnte überhaupt kein Uran gefunden werden. Lediglich in den Wasserwerken Großhansdorf und Süderelbmarsch wurde Uran in niedrigen Konzentrationen überhaupt nachgewiesen. Die maximal gemessene Konzentration im Trinkwasser betrug 0,0007 mg/l.
Im Hamburger Trinkwasser liegt keine gesundheitlich bedenkliche Konzentration von Uran vor!
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