Hamburger Hochbahn Neue U-Bahn-Betriebswerkstatt in Billstedt

In der neuen Halle sollen die Züge der U2 und U4 gewartet werden. Baubeginn ist Anfang 2017, Ende 2018 soll die Halle fertig sein.

Neue Betriebswerkstatt der Hochbahn in Billstedt

Werkstatt für Inspektion und Wartung der Linien U2 und U4 

Die Hamburger Hochbahn will  in der neuen Halle in Billstedt künftig U-Bahnen der Linien U2 und U4 reparieren. Diese könnten dort auf ihren eigenen Strecken gewartet werden, was die bisher notwendigen Leerfahrten zu den bestehenden U-Bahn-Werkstätten in Barmbek und Farmsen (U3 und U1) entfallen ließe. Das Gebäude wird auf einer leerstehenden Fläche zwischen den Gleisen errichtet, die die Haltestellen Legienstraße und Billstedt verbinden. Mit dem Bau soll 2017 begonnen werden, Ende 2018 könnten die ersten Züge gewartet werden. Derzeit wird das Planfeststellungsverfahren vorbereitet.

Bis zu 28 U-Bahnzüge täglich   

Das 135 Meter lange und 34 Meter breite Gebäude ist für vier Gleisstränge ausgelegt. Somit können in der neuen Halle vier 120 Meter lange Zügen gleichzeitig inspiziert und gewartet werden. Das entspricht einer maximalen Kapazität von 28 U-Bahnzügen pro Tag. Um die Anwohner nicht zu stören, werden alle Arbeiten nur bei geschlossener Halle erledigt.

Neben der Werkstatt wird noch eine Waschhalle für die Züge gebaut, die rund 135 Meter lang und sieben Meter breit werden soll. 

Mit dem Bau reagiert die Hochbahn auf steigende Fahrgastzahlen 

Die Hochbahn begründet den Ausbau mit steigenden Fahrgastzahlen in Bussen und Bahnen. Bis zum Jahr 2030 müsse deshalb die Flotte der U-Bahnzüge von derzeit 230 auf 260 Fahrzeuge aufgestockt werden. Notwendigerweise sei damit der Ausbau der Infrastruktur verbunden. Die beiden bisher bestehenden Standorte n Barmbek und Farmsen würden schon jetzt an ihre Kapazitäten stoßen.