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Hafenmessfahrten 2009

Alljährlich bildet sich im Sommer in der Hamburger Elbe das sogenannte Sauerstoffloch. Diese Sauerstoffdefizitzone entsteht zunächst unterhalb Hamburgs, breitet sich dann im Laufe des Sommers aus und verlagert sich elbaufwärts. Lage, Dauer und Intensität des Sauerstofflochs hängen dabei von vielen Faktoren ab, wie beispielsweise Wassertemperatur, Abflussmenge, Lichtverhältnissen und zusätzlicher organischer Belastung.

Messschiff zur Messung der Wasserqualität der Elbe

(© HU)

Anhand von sechs Messfahrten im Jahr wird die flächenhafte Ausbreitung des Sauerstoffloches in den einzelnen Hafenbecken und Kanälen verfolgt. Der Vergleich zwischen Stromelbe und Hafenbecken hinsichtlich Sauerstoffkonzentration, Nährstoffsituation und Algenentwicklung lässt außerdem Rückschlüsse auf den Wasseraustausch zwischen einzelnen Hafenbecken sowie zwischen Hafenbecken und Stromelbe zu. Die Messergebnisse könne auch Hinweise auf zusätzliche Belastungen der Hafenbecken durch Einleitungen geben.

Die Ergebnisse aus dem Jahr 2009 sind in dem Bericht „Hafenmessfahrten 2009" veröffentlicht, der als pdf-Datei heruntergeladen werden kann.

Kontaktmöglichkeit
Institut für Hygiene und Umwelt Dr. Beate Baier Biologische Untersuchungen/Gewässergüte Marckmannstraße 129b 20539 Hamburg
Tel.: Fax: E-Mail:
040 42845-3868 040 427948-869 beate.baier@hu.hamburg.de

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Hafenmessfahrten 2009

PDF , 7.13 MB