Umweltuntersuchungen
Umweltpolitik in Deutschland ist zunehmend geprägt durch Vorgaben der Europäischen Union. Wasserrahmenrichtlinie, Luftqualitätsrichtlinie mit ihren Tochterrichtlinien und eine Vielzahl spezifischer Regelungen zum Beispiel zu Boden, zu Abfällen und Chemikalien erfordern Erhebungen des Ist-Zustandes, Maßnahmenpläne zur Verbesserung und Erfolgskontrollen.
Der Bereich Umweltuntersuchungen des Instituts stellt die zentrale Untersuchungsstelle der Hamburger Behörden im Umweltbereich dar. Er führt chemische, physikochemische und biologische Untersuchungen in den Medien Luft, Boden und Wasser sowie sonstiger Proben durch und betreibt automatische Messnetze. Die Messergebnisse tragen maßgeblich zu den von Brüssel geforderten Meldungen zur Umweltqualität bei.
Gegliedert ist der Bereich Umweltuntersuchungen in die Abteilungen
- Wasseruntersuchungen: Grund-, Trink- und Badewasser, Oberflächengewässer und -sedimente einschließlich Badegewässer, Abwasser, Deponiesickerflüssigkeiten, Klärschlämme, Betrieb des Wassergütemessnetzes und des biologischen Frühwarnsystems, komplexe und schwierige Untersuchungen auf organische Schadstoffe in allen Umweltmedien
- Boden- und Abfalluntersuchungen, Gentechnik, Radioaktivität: Böden, Altlasten, feste Abfallstoffe, gentechnische Untersuchungen (auch von Lebensmitteln), Untersuchungen auf Radioaktivität (auch von Lebensmitteln)
- Luftuntersuchungen: Betrieb des Hamburger Luftmessnetzes, Immissionsuntersuchungen, Emissionsuntersuchungen
Zudem ist der Bereich Umweltuntersuchungen zuständig für Laborzulassungen und Ringversuche.
Aktuelles
Triathlon 2012 in Hamburg
Institut für Hygiene und UmweltDer Triathlon findet in diesem Jahr am 21. und 22. Juli statt. Austragungsort der Schwimmwettkämpfe ist die Alster. Als regelmäßigen Service untersucht das Institut für Hygiene und Umwelt die Wasserqualität der Schwimmstrecke und stellt die aktuellen Ergebnisse der Wasseruntersuchungen hier vor. »
Hamburger Landesmessstelle für Radioaktivität:
Institut für Hygiene und UmweltNach den Atomunfällen in Japan wurden die Sicherheitsmaßnahmen für Importe aus Japan weiter verschärft und strengere Grenzwerte für Lebensmittel und Futtermittel festgelegt. Das HU ist auf mögliche Untersuchungen vorbereitet. Erfahren Sie mehr über unsere Aufgaben. »
Untersuchung von Holzaschen, Brennstoffmissbrauch erkennen!
Institut für Hygiene und UmweltHeizen mit Holz wird immer beliebter. Werden nicht nur naturbelassene Hölzer eingesetzt, kommt es zu einer Verunreinigung der Luft. Dieser "Brennstoffmissbrauch" lässt sich durch Ascheuntersuchungen nachweisen. »
Leinsamen: Gentechnisch verändert
Institut für Hygiene und UmweltIn 5 von 22 Lebensmitteln und 5 von 8 Futtermitteln konnte der in der EU nicht zugelassene Leinsamen der Linie FP967 nachgewiesen werden. Die beanstandeten Produkte wurden vom Markt genommen. »
igs 2013: Der Boden plant mit
Institut für Hygiene und UmweltIm Hamburger Stadtteil Wilhelmsburg entsteht für die internationale gartenschau (igs) 2013 ein 100 Hektar großes Ausstellungsgelände. Anhand der Untersuchung von 100 Oberbodenmischproben war die Frage zu klären, ob die geplanten Nutzungen unbedenklich sind. »

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