Leasingrückläufer oder gebrauchter Jahreswagen?
Das richtige Auto für die Stadt
In den letzten Jahren ist die Zahl der Neuzulassungen von Kfz in Hamburg zwar konstant geblieben, allerdings ist sie um zirka 16.000 niedriger als in den Jahren 2007 und 2008.
Wirtschaftliche Lage macht sich bemerkbar
Die beiden Jahre, in denen die Zulassungszahlen noch deutlich höher waren, lagen noch vor der Zeit der durch die Immobilienblase hervorgerufenen Wirtschaftskrise. Obwohl die realen Haushaltsnettoeinkommen im Durchschnitt bei fast allen Bevölkerungsgruppen gestiegen sind, kann man die Wirtschaftskrise als den Faktor angeben, der entscheidend für den Rückgang der Zulassungen und Neukäufe am Kfz-Markt ist. Direkt daran angeschlossen ist die Eurokrise ein weiterer Grund für die Bundesbürger weniger zu konsumieren. Neben den Neuzulassungen hat sich das veränderte Konsumverhalten der Deutschen vor allem im alljährlichen Weihnachtsgeschäft bemerkbar gemacht, das die Vertreter des Einzelhandels stets als ausbaufähig ansahen und sich mehr davon erhofft hatten.
Clever handeln beim Autokauf
Zwar behalten viele Autofahrer ihren PKW nun eher etwas länger, allerdings kommt irgendwann der Punkt, an dem der Alte weg und Ersatz her muss. Mehr und mehr Autohalter gehen dabei dazu über sich statt eines Neuwagens ein Gebrauchtfahrzeug zuzulegen. Neben dem Kauf eines herkömmlichen Gebrauchten sind zwei Alternativen besonders interessant
- Der Kauf eines Leasingrückläufers
- Der Kauf eines gebrauchten Jahreswagen
Leasingrückläufer
Leasingrückläufer sind zunehmend beliebt bei Gebrauchtwagenkäufern. Über einen bestimmten, zwischen Leasinggeber und Leasingnehmer vereinbarten Zeitraum, entrichtet der Leasingnehmer regelmäßig Leasingraten, um den seiner Nutzung des Fahrzeugs geschuldeten Wertverlust desselben zu finanzieren.
Fakten zum Leasingrückläufer:
- Das Fahrzeug ist in der Regel drei bis vier Jahre alt.
- Häufig handelt es sich um ehemalige Geschäftswagen, die gut gepflegt wurden und über eine gute Ausstattung verfügen.
- Nach Ende des Leasingzeitraums befindet sich das Fahrzeug in der Regel in einem technisch guten Zustand, da der Leasingnehmer verpflichtet ist, die Wartungen und Inspektionen regelmäßig durchführen zu lassen. Außerdem wird der Wagen am Ende der Laufzeit gecheckt und gegebenenfalls auf Kosten des Leasingnehmers repariert.
- Den hohen Wertverlust der Anfangsjahre trägt der Leasingnehmer. Der Käufer bekommt die Leasingrückläufer deshalb hier zu einem attraktiven Preis.
Jahreswagen
Ein Jahreswagen ist ein Fahrzeug, das meist von Werksangestellten der Automobilhersteller zu günstigen Konditionen erstanden wurde und das nach einem Jahr wieder an das Werk zurückgegeben wird, welches es dann an einen interessierten Kunden weiterverkauft.
Fakten zum Jahreswagen:
- Ein Jahreswagen ist in jedem Falle unter 24 Monate alt und war in dieser Zeit maximal zwölf Monate zugelassen.
- Er war auf den Hersteller, einen Werksangehörigen, einen Kfz-Händler, eine Autovermietung oder Ähnliches zugelassen. Ein privat gehaltener Jahreswagen darf häufig nur vom Halter und dem Ehepartner gefahren werden.
- Die Ausstattung ist meist besonders attraktiv
- Ein fast neuwertiges Fahrzeug kann hier schon für zirka 60 Prozent des Neupreises oder weniger erstanden werden. Online-Händler Autoda bietet auf diesem Segment vergleichsweise sehr günstige Preise.
Weitere Faktoren
Da im Zuge der Eurokrise die Nachfrage nach deutschen Gebrauchtfahrzeugen zurzeit gering ist, herrscht hierzulande ein deutlich erhöhtes Angebot, was die Preise für Käufer äußerst attraktiv macht. Wer die Chance auf ein günstiges Gebrauchtwagen-Schnäppchen jetzt nutzen will, kann durch die richtig Wahl einer Versicherung nochmals Geld sparen und sollte sich deshalb zum Beispiel auf preisvergleich.de genauer informieren. Bei einem Jahreswagen sollte die ersten Jahre in jedem Fall eine Vollkaskoversicherung abgeschlossen werden. Bei einem drei bis vier Jahre alten Leasingrückläufer muss nach Zustand des Fahrzeugs und dessen Restwert entschieden werden. Im Zweifel können hier der Händler oder ein Gutachter weiterhelfen. Außerdem kann man sich im Internet auf autozeitung.de zum Thema weiter informieren.












