Bezirk Wandsbek

Engagement Bachpatenschaften


Bachpatenschaften-Bezirksamt Wandsbek-Hamburg-FHH

Test

Hier finden Sie Informationen zum Thema Bachpatenschaft:

Was sind Bachpaten?

Bachpaten sind interessierte Bürgerinnen und Bürger, die sich für ein Gewässer ihrer Wahl engagieren. Patenschaften können von Einzelpersonen, Nachbarschaftsgruppen, Vereinen und Verbänden sowie Kindergärten und Schulen abgeschlossen und nach ihren Möglichkeiten und Wünschen gestaltet werden. Sie können die Gewässer "vor Ihrer Haustür" kennen lernen, pflegen und gestalten und somit einen Beitrag zum aktiven Naturschutz leisten. Das ermöglicht ihnen, einen bedrohten Lebensraum zu schützen, ihn zu gestalten und zu pflegen. Damit kann ein konkreter Beitrag zum Umweltschutz geleistet werden.

Was ist eine Bachpatenschaft?

Eine Bachpatenschaft ist eine Vereinbarung, welche die Betreuung eines Gewässers zum Inhalt hat. Diese wird zwischen dem Eigentümer des Gewässers, hier der Stadt Hamburg, und dem Paten abgeschlossen.

Wer kann Bachpate werden?

Bachpatenschaften können von jedermann - Einzelpersonen, Nachbarschaftsinitiativen, Naturschutzverbänden, Vereinen, Schulklassen und anderen Gruppen - übernommen werden.
Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Welche Gewässer kommen in Frage?

Alle kleineren Gewässer, wie Bäche oder Teiche, welche sich im Besitz der Stadt Hamburg befinden, können für eine Patenschaft vergeben werden.

Was können Bachpaten tun?

Grundsätzlich können die Bachpaten selbst entscheiden, welche Schwerpunkte sie für ihre Betreuungsarbeit setzen und mit welcher Intensität sie diese Aufgabe betreiben möchten. Das regelmäßige Beobachten des Gewässers ist bereits eine Grundlage für eine Patenschaft. Bachpaten können natürlich auch selbst aktiv werden. Hier bieten sich vielfältige Möglichkeiten:

Beobachten und Beschreiben des Gewässers und seiner Ufer

  • Kennen lernen der Pflanzen und Tiere in und am Gewässer.
  • Bestimmen der biologischen und chemischen Gewässergüte.
  • Aufnehmen und Kartieren des Bestandes der Ufergehölze.
  • Melden von Missständen am Bach an die Behörden, wie zum Beispiel Abwassereinleitungen oder Verunreinigungen.

Öffentlichkeitsarbeit

  • Aufklären der Bevölkerung, zum Beispiel über das schädliche Entenfüttern.
  • Informieren der Presse zum Beispiel. bei geplanten Müllsammelaktionen.
  • Aufstellen von Schautafeln am Gewässer.

Durchführen von Maßnahmen am Gewässer, wie zum Beispiel

  • Säubern des Gewässers und seiner Ufer von Unrat.
  • Anpflanzen von standortgerechten einheimischen Gehölzen.
  • Einbringen von Steinschüttungen.
  • Setzen von Störsteinen.
  • Entfernen von Bongossi-Flechtmatten.
  • Hinwirken auf die naturnahe Umgestaltung des Gewässers.

Wie werden Sie Bachpate?

Möchten Sie eine Gewässerstrecke betreuen, melden Sie sich bei der Bachpatenbetreuung Ihres Bezirks, diese finden Sie auf der Kontaktseite.

Hier erhalten Sie Informationsmaterial und werden auf Ihrem Bachpatenweg begleitet. Bei einer gemeinsamen Begehung der Gewässerstrecke werden mögliche Aktivitäten besprochen. Falls erwünscht werden Kenntnisse über den Lebensraum Bach und seine Bewohner vermittelt. Der Kontakt zur Wasserbehörde wird hergestellt und die notwendigen Formalitäten erledigt.

Bachpaten erhalten keine finanzielle, jedoch materielle Unterstützung, die der naturnahen Gewässerunterhaltung dient.

Kontakt

Bumper