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Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt

Gemeinschaftsprojekt RISA zur Entwicklung eines zukunftsfähigen Regenwassermanagements

Die Stadt reagiert auf zunehmende Flächenversiegelung und mögliche Folgen des Klimawandels.

Die Infrastruktur der Stadt muss für die Zukunft gerüstet werden. Deshalb hat die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt zusammen mit HAMBURG WASSER das Projekt RegenInfraStrukturAnpassung (RISA) ins Leben gerufen. Gemeinsam sollen geeignete Lösungsansätze entwickelt werden, um Überflutungen und zusätzliche Gewässerbelastungen zu verhindern.

 

Feuerwehreinsatz an einer Wohnstraße, die nach heftigem Regen überflutetet ist
Feuerwehreinsatz nach Starkregenereignis (Bild: Freiwillige Feuerwehr Langenhorn)

 

Gemeinschaftsprojekt RISA

RISA / Andreas Lampe
der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt und HAMBURG WASSER »
Klimastudien prognostizieren für Norddeutschland eine Zunahme der Niederschlagsmenge im Winterhalbjahr als Folge des Klimawandels, auch Starkregenereignisse können häufiger auftreten. Hinzu kommt die fortschreitende Flächenversiegelung. Beides führt zu einer Überlastung der Entwässerungssysteme der Stadt.

Vor diesem Hintergrund hat die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt gemeinsam mit HAMBURG WASSER das Projekt RISA ins Leben gerufen. Ziel von RISA ist es, ein zukunftsfähiges Regenwassermanagement in und für die Stadt Hamburg zu gewährleisten.

RISA präsentiert seine Arbeit seit neustem im Internet. Fachleute und interessierte Bürgerinnen und Bürger erfahren unter der Adresse www.risa-hamburg.de, was Hamburg tut, um künftig die Überflutung von Straßen, Kellern und Grundstücken nach starken Regenfällen möglichst zu vermeiden.

Mit RISA sollen innovative und unkonventionelle Wege gefunden werden, den heutigen Entwässerungskomfort zu erhalten, den Binnenhochwasserschutz zu wahren und die Gewässer vor Belastungen zu schützen.

Dazu müssen geeignete Lösungsansätze entwickelt werden. Dies beinhaltet unter anderem die Erarbeitung neuer technischer Lösungen, die Integration geeigneter wasserwirtschaftlicher Maßnahmen in die Stadt- und Raumplanung und die Anpassung institutioneller Rahmenbedingungen an die gegebenen Veränderungen.

Die Ergebnisse aus dem Projekt RISA sollen in einen "Strukturplan Regenwasser" einfließen, der für die kommenden Jahre Leitlinie für das Handeln von Verwaltung, Fachleuten und Grundstückseigentümern sein wird. Damit wird RISA auch einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutzkonzept und zur Anpassungsstrategie an den Klimawandel des Hamburger Senats leisten. 

Kontaktmöglichkeit
Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt (U) Wolfgang Meier Abteilung Wasserwirtschaft Raum 2.114 Billstraße 84 20539 Hamburg
Tel.: Fax: E-Mail:
040 42845-2419 040 427972-482 Wolfgang.Meier@bsu.hamburg.de