Extreme Sailing Series Segeln vor der Elphi

Die HafenCity verwandelte sich vom 10. bis zum 13. August 2017 zum dritten Mal in ein Segelstadion, als die Extreme Sailing Series in der Hansestadt gastierte. An den Start gingen einige der besten Profi-Segler der Welt mit ihren Mannschaften.

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Extreme Sailing Series

Extreme Sailing Series 2017

Bei der Extreme Sailing Series handelt es sich um eine sogenannte Stadion-Rennserie. Das zuschauerfreundliche Format steigt in insgesamt acht Städten, in denen jeweils mindestens sechs Teams um den Sieg kämpfen. Die Gastgeberstädte können ein heimisches Boot per Wild Card starten lassen. Das Segelrevier in Hamburg befindet sich auf der Elbe vor dem Cruise Center HafenCity am Chicakokai und der Elbphilharmonie.

Die Regatten

Nichts klappt in diesem Sommer: Nie scheint die Sonne, wenn sie es soll, immer regnet es wenn es nicht regnen soll und nun fehlte an den ersten Regatta-Tagen auch noch der Wind. Daher konnte zunächst nur zur Show gesegelt werden. Ab Tag zwei ging es dann aber doch noch wettkampfmäßig zur Sache. Dabei zeigte sich das Segelteam Oman Air in bester Form und gewann das Hamburg-Event der Extreme Sailing Series.

Die Crew um Skipper Phil Robertson setzte sich nach vier Renntagen vor rund 18.000 Zuschauern am Sonntag in der HafenCity durch. Zweiter wurde das SAP Extreme Sailing Team aus Dänemark, als Dritter kam das österreichische Red Bull Sailing Team mit Doppelolympiasieger Roman Hagara am Steuer ins Ziel.

Videos von den Rennen unter: Youtube | Extreme Sailing Series

Ergebnisse: 

Extreme Sailing Series

  1. Oman Air (OMA): Phil Robertson, Pete Greenhalgh, James Wierzbowski, Ed Smyth, Nasser Al Mashari
  2. SAP Extreme Sailing Team (DEN): Rasmus Køstner, Adam Minoprio, Mads Emil Stephensen, Pierluigi de Felice, Richard Mason
  3. Red Bull Sailing Team (AUT): Roman Hagara, Hans Peter Steinacher, Stewart Dodson, Adam Piggott, Will Tiller
  4. NZ Extreme Sailing Team (NZL): Chris Steele, Josh Junior, Harry Hull, Shane Diviney, Josh Salthouse
  5. Land Rover BAR Academy (GBR): Rob Bunce, Chris Taylor, Oli Greber, Sam Batten, Matt Brushwood
  6. Alinghi (SUI:) Arnaud Psarofaghis, Nicolas Charbonnier, Timothé Lapauw, Nils Frei, Yves Detrey
  7. Team Extreme (GBR): Stevie Morrison, Luís Brito, Frederico Melo, Tom Buggy, Linov Scheel

Flying Phantom Series

  1. Red Bull Sailing Team (AUT): Olivia Mackay (NZL) / Micah Wilkinson (NZL)
  2. Culture Foil (FRA): Eric Peron (FRA) / Théo Constance (FRA)
  3. ZEPHYR by Idreva (FRA): Charles Hainneville (FRA) / Maxime Hainneville (FRA)
  4. Lupe Tortilla (USA): John Tomko (USA) / Jonathan Atwood (USA)
  5. Solidaires en Peloton (FRA): Thibaut Vauchel-Camus (FRA) / Benjamin Lamotte (FRA)
  6. Oman Sail (OMA): Thomas Normand (FRA) / Antoine Joubert (FRA) / Ahmed Al Hasani
  7. UON (POR): José Caldeira (POR) / Helder Basilio (POR)
  8. Back to Basics (FRA): Bruno Marais (FRA) / Eric Le Bouedec (FRA)
  9. EVO Visian ICL (GER): Raphael Neuhann (GER) / Elias Neuhann (GER)
  10. Black Flag (FRA): Martin Bozon (FRA) / Emile Nussbaumer (FRA)
  11. Masterlan (CZE): David Krizek (CZE) / Milan Harmacek (CZE)
  12. Red Bill II (FRA): Dominique Pichon (FRA) / David Mirabel (FRA)

Weitere Infos und Ergebnisse unter: Extreme Sailing Series


Quelle: Youtube | ExtremeSailingSeries

In diesem Jahr wird auf drei Kontinenten gesegelt: Europa, Asien und nach sechs Jahren Pause wieder Amerika. Die Serie begann im Jahr 2007. An den vier Renntagen werden bis zu 32 Regatten gesegelt. Nach allen Rennen wird der Gesamtsieger einer Etappe ermittelt, der dann dafür zehn Punkte erhält. Bisher gab es vier Rennetappen (Act 1 bis 4). In der Gesamtwertung führt das Team SAP Extreme Sailing.

Schnelle Katamarane

Gesegelt wird seit 2016 auf GC32 Katamaranen mit einer Fünfer-Besatzung. Die Boote sind zwölf Meter Lang, der Mast ist 16,5 Meter hoch, das Hauptsegel misst 60 Quadratmeter, das Gewicht beträgt 950 Kilo. Die Katamarane erreichen eine Höchstgeschwindigkeit von bis zu 40 Knoten (74 km/h). 

Neu in Hamburg: Die „Flying Phantom Series“. Eine Regatta-Serie mit Zwei-Mann-Katamaranen, die außer in Hamburg noch in Madeira, Barcelona und Cardiff ausgetragen wird. Die Wettbewerbe finden immer am Morgen vor den Rennen der Extreme Sailing Series statt. Zwölf internationale Teams sind dabei am Start. Die Masthöhe der Boote beträgt 9,6 Meter, die Länge 5,5 Meter und das Gewicht 165 Kilo. Geschwindigkeit: bis zu 31 Knoten.

Die Termine der Rennserie
Act 1: Muscat (Oman), 8. bis 11.  März 2017
Sieger: Alinghi
Act 2: Quindao (China), 28. April bis  1. Mai 2017
Sieger: Alinghi
Act 3: Madeira Islands (Portugal), 29. Juni bis 2. Juli 2017
Sieger: SAP extrem Sailing
Act 4: Barcelona (Spanien), 20. bis 23. Juli 2017
Sieger: Oman Air
Act 5: Hamburg (Deutschland),10. bis 13. August 2017
Act 6: Cardiff (England), 25. bis 28. August 2017
Act 7: Sand Diego (USA), 19. bis 22. Oktober 2017
Act 8: Los Cabos (Mexiko), 30. November bis 3. Dezember 2017

Impressionen der Extreme Sailing Series


Videos (2): Marek Santen

Segeln vor der Elphi
Die HafenCity verwandelte sich vom 10. bis zum 13. August 2017 zum dritten Mal in ein Segelstadion, als die Extreme Sailing Series in der Hansestadt gastierte. An den Start gingen einige der besten Profi-Segler der Welt mit ihren Mannschaften.
20170815 15:08:03