Weiterbildung Bildungsurlaub und mehr

Weil der Gesetzgeber an beruflich qualifizierten und an allgemein gebildeten Bürgern und Bürgerinnen interessiert ist, wird Weiterbildung öffentlich gefördert. Das macht viele Kurse an Volkshochschulen bezahlbar und den Bildungsurlaub zu einem Anspruch von Arbeitnehmern, Angestellten und Auszubildenden. 

Allgemeine Weiterbildung

Digitaler Wandel und lebenslanges Lernen

Globalisierung, digitaler Wandel, Web 2.0 und andere gesellschaftliche Transformationsprozesse verlangen vom Einzelnen große Anpassungsleistungen. Weiterbildungen sind in der heutigen Wissensgesellschaft wichtig für die Bewältigung von beruflichen Anforderungen, aber auch für Alltagsaspekte. "Lebenslanges Lernen" ist damit ein Anspruch, der jeden trifft, der sich als mündiger Bürger versteht und Mitsprache und Mitverantwortung in der Gesellschaft übernehmen möchte. 

Weil der Gesetzgeber ein Interesse an beruflich qualifizierten und an allgemein gebildeten Bürgern besitzt, wird Weiterbildung öffentlich gefördert. 

Bildungsauftrag der Volkshochschulen

Die von der öffentlichen Hand geförderten Volkshochschulen leisten in Deutschland einen maßgeblichen Beitrag zur Weiterbildung der Bürger. Ihr Angebot ist breit aufgestellt: die Palette der Kursangebote reicht vom Kochkurs bis zur Computer-Schulung. Die Kurse sind bezahlbar, die Unterrichtsqualität meist hoch. Die Hamburger Volkshochschulen überzeugen jedes Jahr aufs Neue mit einem Kursangebot, das fast nichts zum Wünschen übrig lässt. Viele Kurse sind schnell ausgebucht. Melden Sie sich am besten frühzeitig an! 

Bildungsurlaub für die Weiterbildung nutzen

Mit dem Hamburgischen Bildungsurlaubsgesetz (1974) ermöglicht der Gesetzgeber allen Arbeitnehmern, Angestellten und Auszubildenden alle zwei Jahre einen Bildungsurlaub von maximal zehn Arbeitstagen. Sprechen keine zwingenden betrieblichen Belange dagegen, ist der Arbeitgeber verpflichtet, den Arbeitnehmer für die Dauer des Bildungsurlaubs freizustellen. Die Kosten der Weiterbildung muss der Arbeitnehmer selbst tragen.

In Hamburg können Sie aus einer großen Auswahl von Angeboten den geeigneten Bildungsurlaub für sich auswählen. Der Gesetzgeber unterscheidet drei Formen von Bildungsurlaub: die politische Bildung, die den Bürger als Bürger der Zivilgesellschaft anspricht, die berufliche Qualifikation, die Ihre beruflichen Kompetenzen verbessert und die "Qualifizierung für die Wahrnehmung ehrenamtlicher Tätigkeiten". Dazu zählt z. B. die Schulung zur Übungsleitung im Rehabilitationssport oder auch zur ehrenamtlichen Tätigkeit in der Flüchtlingshilfe. Informieren Sie sich am besten über das Angebot der anerkannten Hamburger Bildungsurlaube auf dem Bildungsfreistellungs-Portal der Stadt. Sie werden überrascht sein, wie breit aufgestellt – und interessant! – das Angebot ist!

Bildungsurlaub beim Arbeitgeber beantragen 

Einen Bildungsurlaub zu beantragen ist einfacher als Sie vielleicht denken: 

  1. Suchen Sie sich eine als Bildungsurlaub anerkannte Veranstaltung aus. 
  2. Sprechen Sie mit Ihrem Arbeitgeber. 
  3. Melden Sie sich beim Veranstalter an und fragen Sie eine Anmeldebestätigung an. 
  4. Reichen Sie die Anmeldebestätigung beim Arbeitgeber ein. 
  5. Freuen Sie sich auf Ihren Bildungsurlaub. 

Nutzen Sie das Bildungsurlaub-Angebot des Gesetzgebers. Noch immer nutzt nur ein Bruchteil der Berechtigten diese Möglichkeit zur persönlichen oder beruflichen Weiterbildung! 

Bildungsurlaub und mehr
Weil der Gesetzgeber an beruflich qualifizierten und an allgemein gebildeten Bürgern und Bürgerinnen interessiert ist, wird Weiterbildung öffentlich gefördert. Das macht viele Kurse an Volkshochschulen bezahlbar und den Bildungsurlaub zu einem Anspruch von Arbeitnehmern, Angestellten und Auszubildenden. 
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