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Wellingsbüttel – Villen und Wohnsiedlungen am nördlichen Hamburger Stadtrand

Wellingsbüttel ist ein idyllischer Stadtteil im Norden von Hamburg. Er bietet ruhiges Wohnen für Familien und ältere Menschen mit vornehmen Villen und bürgerlichen Wohnquartieren.

 

Wellingsbüttel / Christoph Bellin
Herbstbäume säumen den Weg zum Kulturgebäude "Torhaus". (Bild: Christoph Bellin / bildarchiv-hamburg.de)

Wellingsbüttel erstreckt sich über eine Fläche von 4,1 Quadratkilometern und hat rund 10.000 Einwohner. Der Stadtteil gehört zum Bezirk Wandsbek und bildet zusammen mit den Stadtteilen Poppenbüttel, Sasel und Hummelsbüttel die Region Alstertal. Urkundlich erstmals erwähnt wurde Wellingsbüttel um 1296. Bis zu seiner Ernennung zum Hamburger Stadtteil wechselte das Gebiet mehrfach seine Besitzer. Angefangen bei den Bremer Erzbischöfen, die Wellingsbüttel vornehmlich an Hamburger Domherren verpfändeten, war der Stadtteil Eigentum verschiedener Adelshäuser und gehörte zeitweise dem schwedischen und dänischen Königshaus an.

Überwiegend wurde das Gebiet zur Landwirtschaft genutzt, aber auch zum Jagen und zur Austragung gesellschaftlicher Ereignisse. In den 60er Jahren gab es in Wellingsbüttel zum Teil noch aktive Landwirtschaft, bis es dann endgültig seinen städtischen Charakter bekam. Ein größeres Bauprojekt aus dieser Zeit ist zum Beispiel die Wohnsiedlung Hanhoopsfeld.

 

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