Hamburg erkunden Winterhude – Das frühere Bauerndorf ist heute eine beliebte grüne Wohngegend

Nicht nur viele Grünflächen, Kanäle und prunkvolle Villen prägen das Bild von Winterhude. Auch restaurierte Fabrikarchitektur der Gründerzeit sowie die Rotklinkerbauten der Jarrestadt sind bezeichnend für diesen Stadtteil.

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Hamburg Winterhude


Der Stadtteil Winterhude liegt zwischen Alster, Uhlenhorst, Barmbek, Alsterdorf und Eppendorf. In dem an der Bevölkerungsdichte gemessen fünftgrößten Stadtteil der Elbmetropole leben auf 7,6 Quadratkilometern verteilt etwa 48.500 Menschen. Die erste urkundliche Erwähnung Winterhudes stammt aus dem Jahre 1250. Zu dieser Zeit war Winterhude ein kleines Bauerndorf. Die Erschließung des Stadtteils begann erst Mitte des 19. Jahrhunderts.

Besonderen Anteil daran hatten Johann Friedrich Bernhard Sierich und Julius Gertig, nach denen jeweils Straßen im Quartier benannt wurden. Die Entwicklung Winterhudes kam unter anderem durch eine regelmäßige Schiffsverbindung der Alsterdampfer mit dem Jungfernstieg und durch die Ansiedlung der Fabrik Nagel & Kaemp voran, in der anfänglich Reismühlen und später Kräne für den Hafen produziert wurden.

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Winterhude – Das frühere Bauerndorf ist heute eine beliebte grüne Wohngegend
Nicht nur viele Grünflächen, Kanäle und prunkvolle Villen prägen das Bild von Winterhude. Auch restaurierte Fabrikarchitektur der Gründerzeit sowie die Rotklinkerbauten der Jarrestadt sind bezeichnend für diesen Stadtteil.
http://www.hamburg.de/winterhude/
20150603 16:49:56
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