Wohldorf-Ohlstedt – Nördlichster Stadtteil der Hansestadt in traumhafter Natur
Der nördlichste Hamburger Stadtteil Wohldorf-Ohlstedt wurde bereits 1292 erstmalig erwähnt. Die beiden Ortsteile Wohldorf im Norden und Ohlstedt im Süden sind dabei allerdings erst 1872 zu einer Gemeinde zusammengelegt worden.
Wohldorf-Ohlstedt zählt, ebenso wie die im Norden angrenzenden Stadtteile Duvenstedt, Bergstedt und Lemsahl-Mellingstedt, zu den sechs ehemaligen Walddörfern, die heute dem Bezirk Wandsbek zugeordnet sind. Im Westen, Süden und Osten grenzt der Stadtteil an Schleswig-Holstein. Anders als die anderen Walddörfer, wurde Wohldorf-Ohlstedt jedoch nicht erst 1937 nach Hamburg eingemeindet. Wohldorf fiel bereits 1370 in die Hände eines Hamburger Bürgers; Ohlstedt wurde 1391 an Hamburg verpfändet und schließlich 1407 an den Hamburger Bürgermeister verkauft.
Heute leben rund 4.300 Einwohner auf 17,3 Quadratkilometern Fläche in Wohldorf-Ohlstedt. Der Stadtteil gehört seit Bestehen zu den wohlhabendsten Ortsteilen Hamburgs. Bereits früh hatten reiche Hamburger Bürger die idyllische Lage des Ortsteils erkannt und sich in großen Herrenhäusern auf riesigen Grundstücken niedergelassen. Diese prägen auch heute noch die Wohngegend.
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