Zentraler Koordinierungsstab Flüchtlinge

Meeting Erfahrungsaustausch der Stadtstaaten in Flüchtlingsfragen

Für die drei Stadtstaaten Berlin, Hamburg und Bremen ist die Flüchtlingsunterbringung eine besondere Herausforderung, denn Städte sind bei Flüchtlingen sehr beliebt. Teils wegen der guten Infrastruktur, teils aber auch weil bereits Verwandte, Freunde oder Bekannte von geflüchteten Personen schon seit vielen Jahren dort arbeiten und wohnen. Da große Städte aber nur bedingt Flächen für Flüchtlingsunterkünfte zur Verfügung stellen können, ist gute Koordination gefragt.

Erfahrungsaustausch der Stadtstaaten in Flüchtlingsfragen

25.05.2016 - Aus diesem Grund tauschen sich die Stadtstaaten über die aktuelle Lage aus. Heute folgten nun Vertreterinnen und Vertreter von Berlin und Bremen der Einladung des Zentralen Koordinierungsstabs Flüchtlinge (ZKF) und trafen sich zum gemeinsamen Meeting in den Räumen des ZKF in Hamburg. Nach der Begrüßung durch Anselm Sprandel, Flüchtlingskoordinator der Hansestadt Hamburg, fand ein reger Austausch über die gegenwärtigen Zugangszahlen, Prognosen und Kapazitätsplanungen statt. Außerdem wurde über die verschiedenen Unterbringungsformen gesprochen. Anschließend besichtigten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer das neue Ankunftszentrum für Flüchtlinge in Rahlstedt. Svend Sörensen, Bauleiter des ZKF, führte durch die einzelnen Bereiche und erklärte das Konzept der Einrichtung. Nach der Rückfahrt wurde im zweiten Teil des Meetings u.a. über integrative Maßnahmen gesprochen: Zusammenleben in den Unterkünften, Kita- bzw. Schulbesuch und gesundheitliche Aspekte.