Zentraler Koordinierungsstab Flüchtlinge

Studie Französische Delegation besuchte Hamburg im Rahmen einer Studie zum Umgang großer Städte mit der Flüchtlingskrise

In den letzten Jahren haben eine große Zahl von Menschen u.a. aus Syrien und Afghanistan Schutz in Europa gesucht, vor allem in den großen Metropolen. Wie werden die Städte mit dieser besonderen Herausforderung fertig? Und wie geht es jetzt weiter, wie gelingt die längerfristige Integration?

Französische Delegation besuchte Hamburg im Rahmen einer Studie zum Umgang großer Städte mit der Flüchtlingskrise

02.02.2017 - Um Antworten auf diese Fragen zu finden, setzte die französische Initiative „Fabrique de la Cité“ - eine Denkfabrik zwischen öffentlichen und privaten Akteuren aus unterschiedlichen Sektoren, die sich mit Stadtplanung und Mobilität befassen - eine Arbeitsgruppe von 20 Expertinnen und Experten ein, um ausgewählte europäische Städte (Hamburg, Dresden, Berlin, Leipzig, Mannheim, Stockholm und Malmö) zu untersuchen und vergleichen. Dazu empfingen Staatsrat Jan Pörksen und Flüchtlingskoordinator Anselm Sprandel heute die internationale Delegation, darunter die stellvertretende Bürgermeisterin von Stockholm, Ann-Margarethe Livh, sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Architektinnen und Architekten und Bau-Profis, um gemeinsam die HafenCity-Universität und eine Folgeunterkunft für Geflüchtete im Bezirk Altona zu besuchen und sich über die soziale Infrastruktur zur Unterstützung der Integration vor Ort zu informieren.

Folgende Schwerpunkte wurden dabei erörtert:

  • Städtische Morphologie: Strategien, die von Städten und ihrer Infrastruktur eingesetzt werden, um bei einem signifikanten demographischen Zustrom in die Stadt für kurze, mittlere und langfristige Integration zu sorgen.
  • Stadtplanung: Kapazitäten der Städte zur erfolgreichen Koordinierung und Förderung im Interesse der Flüchtlinge und deren Integration.
  • Soziale Integration: Sicherstellung der kurz-, mittel- und langfristigen Integration von Flüchtlingen in das städtische Gefüge (Bildung, Beschäftigung, Interaktion mit städtischen Bürgerinnen und Bürgern).

Die ausländischen Gäste zeigten sich nach der Veranstaltung beeindruckt von den Hamburger Erfolgen und bedankten sich sehr für den anregenden fachlichen Austausch.