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Zukunftslotse Ugur Sayan

Ugur Sayan kennt sich aus im Bildungswesen, denn er arbeitet bereits seit mehreren Jahren als „Bildungsscout“ für die Hamburger Schulbehörde und erklärt Eltern mit Migrationshintergrund das deutsche Schulsystem.

Ugur Sayan

(bsb)

Als Kleinkind kam er mit seinen Eltern aus der Türkei nach Deutschland. Er wuchs im nordrhein-westfälischen Duisburg auf und beschloss nach dem Abitur einen Technischen Beruf zu studieren. So wechselte er im Sommer 2006 nach Hamburg und begann an der Technischen Universität in Harburg den Bachelor Studiengang für Informationstechnologie.

Nur einen Steinwurf vom Alten Friedhofes entfernt liegt seine Wohnung nahe der Harburger City. In seiner Freizeit widmet sich der technikbegeisterte Student mit Leidenschaft elektronischen Projekten. Zusammen mit Freunden experimentiert und bastelt er an weltneuen Produktideen: „Wir entwickeln aus vorhanden Geräten ganz neue Anwendungsmöglichkeiten und erfinden völlig neue Geräte.“ Zum Beispiel funkgesteuerte Roboter und einen vollautomatischen Staubsauger.

 

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Zukunftslotsen / Harburgs „Zukunftslotsen“
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Zum Fußball spielen kommt der verheiratete, 24-jährige leider nur noch selten, vielleicht mal am Wochenende. Denn neben dem Studium erteilt er in der Ganztagsschule Weusthoffstraße den dritten bis fünften Klassen Computerunterricht. Dort betreut er auch Kinder in der Hausaufgabenhilfe.

„Bildung hat kein Alter“ ist seine Meinung. Für Senioren hat er noch viele Ideen und begrüßt es, wenn sich über 70jährige zu einem Computerkurs anmelden. Für sie einen ganz simplen Computerzugang einzurichten, hält er für eine sinnvolle Idee, gerade wenn ältere Menschen sehr viel alleine zu Hause sitzen.

Ehrenamtlich als Bildungsscout und Zukunftslotse unterwegs zu sein ist für ihn mehr als ein Nebenjob. „Als ich zur Schule kam, gab es niemanden, der meinen Eltern erklärt hat, welche Wege und Möglichkeiten im deutschen Schulwesen existieren,“ erklärt er seine Motivation und es ist ihm heute ein großes Anliegen andere Eltern und Kinder darüber aufzuklären, welche Bildungschancen sie haben.