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Behörde für Schule und Berufsbildung Behörde für Schule und Berufsbildung

Zukunftslotsin Silke Peters

Silke Peters fühlt sich ihrem Stadtteil Marmstorf sehr verbunden.

Silke Peters

(bsb)

Hier ist sie aufgewachsen, zur Schule gegangen und hier hat sie ihr Abitur gemacht. Es folgten ein paar Jahre in und um Hamburg, schließlich ist sie mit ihrem Mann, den sie seit ihren Kindertagen aus dem Ort kennt, wieder in den Stadtteil gezogen. „Die Kinder sollten in einer friedvollen Umgebung aufwachsen“, sagt die zweifache Mutter.

Der berufliche Werdegang ist bestimmt von dem Wunsch ihren Horizont zu erweitern, Fachwissen aufzubauen und auch mal neue Wege auszuprobieren.

Nach dem Abitur folgte zunächst eine Ausbildung zur Pharmazeutisch-Technische-Assistentin. Im Anschluss fand sie eine Anstellung im Apothekengroßhandel mit dem Schwerpunkt Homöopathie. Ein Thema, welches sie bis heute interessant und spannend findet.

Um im Arbeitsleben nicht zu früh und zu einseitig festgenagelt zu sein, beschloss sie, sich ein zweites berufliches Standbein auszubilden. „Es war mir wichtig den kaufmännischen Aspekt meiner Arbeit, den ich in der Praxis täglich ausübte, auch auf einem Zeugnis zu sehen.“

 

Weitere Infos:

Zukunftslotsen / Harburgs „Zukunftslotsen“
Standorte und Beratungszeiten der Zukunftslotsen »
So nahm sie es auf sich, neben ihrer Vollzeitstelle, an der Abendschule eine Lehre zur Groß- und Außenhandelskauffrau zu absolvieren. Im Anschluss folgten im Laufe der Jahre verschiedene Beschäftigungsverhältnisse, unter anderem mehrere Jahre im Verlagswesen, jeweils unter Berücksichtigung ihrer familiären Verpflichtungen in der wachsenden Familie. Heute ist die 47-jährige als Verwaltungsangestellte in den Elbe-Werkstätten tätig.

Gerade ihre eigenen, halbwüchsigen Kinder bringen sie immer wieder zu der Frage „Wo stehe ich, was mache ich und wie geht es weiter?“ Mit behutsamen Gespür gibt sie Hinweise für den Aufbau von beruflichen Perspektiven und signalisiert Unterstützung auch für private Interessensgebiete.

Über einen Artikel im Elbe-Wochenblatt erfuhr sie von den Zukunftslotsen. „Meine Kinder werden älter und ich möchte gerne meinen Horizont erweitern. Die Zukunftslotsen sind ein guter Weg, um sich in die Gesellschaft einzubringen und etwas Gutes für alle zu tun.“