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Menschenhandel und Zwangsprostitution

 

Zwei Hände halten einen Globus © Gabi Schoenemann / pixelio
(Bild: © Gabi Schoenemann / pixelio)

Die Opfer von Menschenhandel und Zwangsprostitution sind zumeist Frauen und Mädchen aus Mittel- und Osteuropa. Im Heimatland mit falschen Versprechungen angeworben, werden sie in Deutschland zur Prostitution gezwungen.

Hilfe für Opfer

Hilfe und Unterstützung finden Opfer bei der Hamburger Koordinierungsstelle gegen Frauenhandel, Koofra e.V. Dort gibt es neben muttersprachlicher Betreuung und Beratung auch die Möglichkeit, eine sichere Unterbringung zur organisieren.

Auch Freier tragen Verantwortung

Ohne Nachfrage kein Angebot: Auch Freier tragen Verantwortung! Es gibt Anhaltspunkte, die auf ein Zwangsverhältnis hinweisen.

Eine Frau, die

  • verängstigt ist oder weint,
  • in verschlossenen Räumen arbeitet,
  • wenig oder kein Deutsch spricht,
  • minderjährig ist,
  • das Geld für ihre Dienste nicht selbst in Empfang nimmt,
  • nicht auf dem Gebrauch eines Kondoms besteht,
  • Spuren von Misshandlungen aufweist

könnte Opfer von Menschenhandel sein und Hilfe brauchen.

Mehr Informationen

Weitere Informationen für Opfer von Zwangsprostitution und Menschen, die mutmaßlichen Opfern helfen wollen, finden Sie auf den oben aufgeführten Internetseiten.