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Hamburger DOM Der DOM und das Heiligengeistfeld

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Wie kam der DOM auf das Heiligengeistfeld?

Der DOM und das Heiligengeistfeld

Im 19. Jahrhundert war das Heiligengeistfeld ein eher leerer Ort. Es weideten Schafherden und zeitweise auch exotische Tiere aus Carl Hagenbecks Tierpark, der 1874 am Neuen Pferdemarkt eröffnet hatte. Gelegentlich übte das Militär Paraden. Am Wochenende gingen die Bürger hier spazieren.

Gleichzeitig hatten die Schausteller in der Innenstadt ein Problem: Seit vielen Jahrhunderten hatten sie um den Mariendom, der südlich der Petrikirche stand, in der Weihnachtszeit ihre Waren und Darbietungen angeboten. Nachdem der Mariendom 1804 abgerissen wurde, fand man sie an unterschiedlichen Plätzen der Stadt wie Zeughausmarkt, Gänsemarkt oder Großneumarkt.

In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhundert entwickelte sich Hamburg zu einer Großstadt, der Verkehr nahm zu und die Buden waren zunehmend im Weg. Die Lösung war das Heiligengeistfeld, das genug Raum bot. Seit den 1880er Jahren wichen sie auf diese Fläche aus. Im Jahr 1893 wurde ihnen der Platz offiziell zugewiesen. Der Name DOM für den Markt blieb erhalten.

FUN FACT:

Bei Regen blieben die Händler und Gaukler nicht vor dem Mariendom, sondern suchten in der Kirche Schutz vor Wind und Wetter. Burchard Grelle, als Erzbischof des Erzbistums Bremen auch Hamburger Domherr, störte das und er erteilte den Schaustellern 1334 Hausverbot. Das nahmen ihm die Kirchgänger allerdings übel. So gestattete er drei Jahre später wieder ausdrücklich die Anwesenheit im Dom – aber nur bei „Hamburger Schietwetter“.

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